Café Heberer muss Außenbestuhlung nach Beschwerde verkleinern
Café Heberer in der Mainzer Stadthausstraße hat seine Außenbestuhlung reduziert, nachdem eine Beschwerde eine behördliche Überprüfung ausgelöst hatte. Die Änderung erfolgte nach Gesprächen zwischen dem Betreiber des Cafés und der zuständigen städtischen Aufsichtsbehörde. Einige Gäste äußerten seitdem Unmut über die nun kleinere Fläche.
Der Vorfall nahm seinen Anfang, als eine schriftliche Beschwerde die Behörden veranlasste, den Außenbereich des Cafés zu prüfen. Nach einer Vor-Ort-Kontrolle forderte die Stadt das Café Heberer auf, zu den ursprünglichen Maßen zurückzukehren, die in der ursprünglichen Genehmigung festgehalten waren. Der Betreiber, die Wiener Feinbäcker GmbH, bestätigte, dass man leichte Anpassungen vornehme, um die Vorschriften einzuhalten.
Ein Sprecher der Stadt, Ralf Peterhanwahr, betonte, dass keine neuen Regelungen eingeführt worden seien. Die bestehenden rechtlichen Rahmenbedingungen für die Außenbewirtung blieben unverändert. Dennoch kritisierte eine Anwohnerin, Ursula, das Vorgehen der Stadt in einer Stellungnahme gegenüber dem Merkurist als „unverhältnismäßig“. Sie argumentierte, dass solche Einschränkungen dem Stadtzentrum kein neues Leben einhauchten.
Der einst großzügigere Außenbereich des Cafés entspricht nun strikt den genehmigten Abmessungen. Gäste, die zuvor die erweiterte Sitzfläche nutzten, bemerken den Unterschied – was bei Stammkunden zu Unzufriedenheit führte.
Das Café hat seine Außenfläche an die seit Langem geltenden städtischen Vorgaben angepasst. Die Behörden versichern, dass es sich nicht um eine Änderung der Richtlinien handele, sondern lediglich um die Durchsetzung bestehender Standards. Vorerst bleibt die Bestuhlung reduziert, und das Café arbeitet weiterhin innerhalb der genehmigten Grenzen.






