06 April 2026, 20:12

Betonrohre werden zu Jugendtreffs: Halle startet kreatives Crowdfunding-Projekt

Ein Park mit Bänken, einem Mülleimer, trockenen Blättern, einem Metallzaun, Bäumen, Pflanzen, einer Wand, Pfosten, Menschen auf Bänken sitzend, Kindern auf der Wiese spielend, Gebäuden mit Fenstern und einem bewölkten Himmel.

Betonrohre werden zu Jugendtreffs: Halle startet kreatives Crowdfunding-Projekt

Neues Crowdfunding-Projekt in Halle: Aus Betonrohren werden geschützte Treffpunkte für Jugendliche

In Halle startet eine ungewöhnliche Crowdfunding-Kampagne, die alte Betonrohre in geschützte Begegnungsstätten für junge Menschen verwandelt. Unter dem Namen "Hütten für Halle" soll das Projekt ruhige Freiflächen schaffen, an denen sich Jugendliche ungestört treffen können, ohne Lärm oder Konflikte zu verursachen. Falls die Finanzierung gelingt, werden die ersten "Sitzröhren" in der Nähe des Thüringer Bahnhofs aufgestellt.

Hinter der Initiative steht die Bürgerstiftung Halle, eine lokale Stiftung, die über öffentliche Spenden 3.000 Euro sammeln möchte. Das Geld fließt in Transport, Kranarbeiten und die Ausstattung jeder Sitzröhre mit Holzsitzbänken und Tischen. Sollte mehr Geld zusammenkommen, erhalten die Röhren begrünte Dächer mit Sukkulenten – das verbessert das Mikroklima und spendet Schatten.

Die umfunktionierten Abflussrohre bieten jedoch mehr als nur Sitzgelegenheiten: Ihr Design schützt vor Hitze und schafft gleichzeitig neue Lebensräume für Insekten. Die Organisatoren hoffen, dass das Projekt das Leben von Jugendlichen, Erwachsenen und dem gesamten Viertel aufwertet.

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Bei Erfolg entsteht der erste Pilotstandort nahe des Thüringer Bahnhofs. Die Kampagne zeigt, wie einfache und kostengünstige Lösungen ungenutzte Materialien in wertvolle Gemeinschaftsräume verwandeln können.

Ob "Hütten für Halle" Realität wird, hängt davon ab, ob das Spendenziel von 3.000 Euro erreicht wird. Einmal installiert, bieten die Sitzröhren geschützte Orte zum Austausch – und stärken gleichzeitig die lokale Artenvielfalt. Bis zum Ende der Kampagne können Anwohner:innen das Projekt mit einer Spende unterstützen.

Quelle