Agrarminister Rainer fordert Reform der GAP für stabile ländliche Regionen
Francesco SchenkAgrarminister Rainer fordert Reform der GAP für stabile ländliche Regionen
Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer unterstützt Reformvorschläge für die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP)
Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer hat sich hinter die Pläne zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) gestellt und die von dem Berichterstatter des Europäischen Parlaments, Norbert Lins, vorgelegten Vorschläge begrüßt. Rainer betonte die Notwendigkeit einer starken Politik, um die ländlichen Wirtschaften in ganz Europa zu stützen.
Besonders hob der Minister die Bedeutung der Beibehaltung der zweisäuligen Struktur der GAP hervor. Eine Agrarpolitik ohne ländliche Entwicklung vergleiche er mit einem Haus, dem eine tragende Säule fehle, erklärte Rainer. Beide Säulen seien unverzichtbar für die Stabilität der ländlichen Regionen.
Zudem unterstrich er die Rolle der Landwirtschaft für die Ernährungssicherheit, die Schaffung von Arbeitsplätzen und das lokale Wirtschaftswachstum. Starke, wettbewerbsfähige Betriebe seien entscheidend für die europäische Nahrungsmittelversorgung und die strategische Unabhängigkeit, so Rainer. Er sprach sich außerdem für Pläne aus, kleinen Höfen in den ersten Hektarflächen der zugewiesenen Flächen mehr Aufmerksamkeit zu schenken.
Um die Zukunft der Landwirtschaft zu sichern, forderte Rainer bessere Unterstützung für junge und neue Landwirtinnen und Landwirte. Dies würde den Generationswechsel effizienter gestalten. Die Zustimmung des Ministers zu den Vorschlägen von Lins deutet auf einen Vorstoß für eine ausgewogene GAP-Reform hin. Im Mittelpunkt stehen weiterhin die Stabilisierung der ländlichen Räume, die Förderung kleinerer Betriebe und die Unterstützung von Neueinsteigern in der Landwirtschaft. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die Ernährungssicherheit Europas und die Vitalität der ländlichen Gemeinschaften zu stärken.






