25 April 2026, 10:12

AfD lehnt Ilse Aigner als Bundespräsidentin ab – "Zu parteiisch"

Deutsches Propagandaplakat für die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei mit zwei Männern auf einem Sofa und Text, der die Partei bewirbt.

AfD lehnt Ilse Aigner als Bundespräsidentin ab – "Zu parteiisch"

Die Alternative für Deutschland (AfD) hat sich gegen Ilse Aigner als mögliche Kandidatin für das Amt der Bundespräsidentin ausgesprochen. Parteichefin Alice Weidel kritisierte Aigners Bilanz und bezeichnete sie als zu parteiisch für die Rolle. Die Debatte entzündet sich, während Aigner, derzeit Präsidentin des Bayerischen Landtags, als mögliche Nominierte in den Fokus rückt.

Weidel argumentierte, der Bundespräsident müsse über den Parteienstreit stehen. Das Amt erfordere eine Persönlichkeit, die in allen Lagern Respekt genieße – nicht jemand, der einer einzelnen Partei verbunden sei. Konkret warf Weidel Aigner vor, während ihrer Zeit im Bayerischen Landtag ihre eigene Partei, die CSU, über die Rechte der Opposition gestellt zu haben.

Die AfD hat ihre Position klar gemacht: Aigners Hintergrund mache sie für das Präsidentenamt ungeeignet. Weidels Äußerungen unterstreichen Bedenken hinsichtlich der Neutralität – eine zentrale Anforderung für das zwar repräsentative, aber einflussreiche Amt. Eine offizielle Unterstützung für Aigners mögliche Kandidatur durch andere große Parteien steht bisher aus.

Der Widerstand der AfD setzt Aigners potenziellen Bewerbung um die Präsidentschaft unter Druck. Im Falle einer Nominierung müsste sie sich Fragen zu ihrer Fähigkeit stellen, alle politischen Gruppen fair zu vertreten. Die endgültige Entscheidung über den nächsten Bundespräsidenten steht noch aus.

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