21 March 2026, 10:13

1&1 wächst im Mobilfunkmarkt – doch die Konkurrenz bleibt mächtig

Ein detailliertes historisches Plakat der ersten Grafschaft Tirol-Karte, das geografische Merkmale wie Flüsse, Berge und Städte zeigt und von erklärendem Text begleitet wird.

1&1 CEO Dommermuth Rules Out Sale to Telefónica - 1&1 wächst im Mobilfunkmarkt – doch die Konkurrenz bleibt mächtig

1&1 baut seinen Marktanteil im deutschen Mobilfunkmarkt kontinuierlich aus

Seit dem Start seines vierten Mobilfunknetzes im Jahr 2021 hat 1&1 seinen Anteil am deutschen Mobilfunkmarkt stetig vergrößert. Innerhalb der letzten zwei Jahre wuchs die Kundenbasis des Unternehmens um etwa 2 Millionen, wodurch sich der Marktanteil von rund 2 % auf über 5 % erhöhte. Gleichzeitig verzeichneten die größeren Konkurrenten Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica O2 leichte Rückgänge bei ihren eigenen Marktanteilen.

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Die Etablierung von 1&1 als vierter Netzbetreiber hat den deutschen Mobilfunkmarkt aufgemischt. Durch den verstärkten Wettbewerb sanken die Preise, was Verbrauchern günstigere Tarife bescherte. Bis Ende 2025 deckte das Netz des Unternehmens bereits 27 % der Haushalte ab – und übertraf damit das von den Regulierungsbehörden gesetzte Ziel von 25 %.

Für die Zukunft plant 1&1, die Abdeckung bis Ende 2026 auf 35 % auszuweiten. Diese Expansion folgt auf eine aggressive Preispolitik und laufende Investitionen in die Infrastruktur. Dennoch liegt das Unternehmen weiterhin deutlich hinter den drei etablierten Anbietern, die jeweils etwa 33 %, 28 % und 24 % des Marktes halten.

Unterdessen schloss 1&1-Chef Ralph Dommermuth einen Verkauf des Geschäfts aus. Er bleibt dem Netzprojekt verpflichtet, zeigt sich jedoch offen für praktische Kooperationen, etwa beim gemeinsamen Nutzen von Mobilfunkmasten in ländlichen Gebieten. Gleichzeitig führt Dommermuth einen Rechtsstreit mit der Bundesnetzagentur: Er hält die Verlängerung von Niederfrequenz-Bändern für konkurrierende Betreiber für rechtswidrig.

1&1 festigt zwar seine Marktpräsenz, bleibt aber weiterhin kleiner als die drei führenden deutschen Netzbetreiber. Die Expansionspläne des Unternehmens und die anstehenden juristischen Auseinandersetzungen könnten seine künftige Rolle in der Branche prägen. Für Verbraucher bringt der verstärkte Wettbewerb bereits jetzt Vorteile durch niedrigere Preise und mehr Auswahl.

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