1&1 AG mit gemischten Jahreszahlen: Umsatz steigt, Gewinne fallen deutlich
Francesco Schenk1&1 AG mit gemischten Jahreszahlen: Umsatz steigt, Gewinne fallen deutlich
1&1 AG veröffentlicht gemischte Jahresergebnisse für 2025
Die 1&1 AG hat ihre Finanzzahlen für das Jahr 2025 vorgelegt, die eine durchwachsene Entwicklung in zentralen Bereichen zeigen. Zwar stieg der Gesamtumsatz leicht, doch das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation (EBITDA) sank um 9,0 % auf 537,5 Millionen Euro. Zudem verzeichnete das Unternehmen einen deutlichen Rückgang beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT).
Im Jahr 2025 erhöhte sich der Gesamtumsatz um 1,8 % auf 4,1 Milliarden Euro, wobei 1&1 Versatel 40,2 Millionen Euro beisteuerte. Trotz dieses Anstiegs ging das EBITDA auf 537,5 Millionen Euro zurück – ein Minus im Vergleich zum Vorjahr. Das EBIT brach sogar um 32,7 % auf 208,2 Millionen Euro ein.
Die Zahl der Festnetz-Breitbandanschlüsse verringerte sich um 110.000 auf insgesamt 3,84 Millionen. Dagegen stiegen die Mobilfunkverträge im eigenen Netz um 40.000 auf 12,48 Millionen. Der freie Cashflow verbesserte sich bis Ende Dezember auf 195,1 Millionen Euro, vor allem wegen des Wegfalls von Vorabzahlungen an die Deutsche Telekom.
Die Investitionen in Sachanlagen, technische Anlagen, Maschinen sowie immaterielle Vermögenswerte beliefen sich im Jahresverlauf auf 409,2 Millionen Euro. Für 2026 rechnet 1&1 mit einem Dienstleistungsumsatz auf dem Niveau von 2025, während das EBITDA voraussichtlich auf rund 800 Millionen Euro steigen soll. Für die Jahre 2027 und 2028 wird ein weiteres EBITDA-Wachstum von jeweils etwa 100 Millionen Euro prognostiziert.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, die Dividende für das Geschäftsjahr 2025 bei 0,05 Euro je stimmberechtigter Aktie stabil zu halten.
Die Finanzzahlen spiegeln sowohl Herausforderungen als auch Fortschritte für die 1&1 AG wider. Bei leicht gestiegenem Umsatz, aber rückläufigen Erträgen, setzt das Unternehmen auf zukünftiges Wachstum – insbesondere bei Mobilfunkverträgen und Cashflow. Die vorgeschlagene Dividende bleibt unverändert und unterstreicht eine vorsichtig optimistische, aber stabile Perspektive.






