ZDF zieht umstrittene Vorwürfe gegen Elon Musk nach Belfast-Krawallen zurück
Francesco SchenkZDF zieht umstrittene Vorwürfe gegen Elon Musk nach Belfast-Krawallen zurück
Der deutsche öffentlich-rechtliche Sender ZDF hat Elon Musk vorgeworfen, einen Bürgerkrieg in Nordirland anzustacheln. Diese Behauptung erfolgte nach gewaltsamen Ausschreitungen in Belfast, die sich an einen brutalen Straßenangriff anschlossen. Später räumte der Sender ein, seine Formulierung sei unpräzise und irreführend gewesen.
Die Gewalt in Belfast eskalierte, nachdem ein sudanesischer Staatsbürger, Hadid Allodid, den Schotten Stephen Ogilvie bei einem Angriff auf offener Straße fast enthauptet hatte. Ein Video des Übergriffs verbreitete sich rasant in den sozialen Medien. Dies löste Krawalle, Brandanschläge auf Unterkünfte von Migranten sowie einen Angriff auf einen afrikanisch geführten Supermarkt aus.
Die ZDF-Sendung ZDF heute live widmete den Unruhen ein 30-minütiges Segment und machte dabei Elon Musk sowie den britischen Rechtsextremisten Tommy Robinson für die Gewalteskalation verantwortlich. Der Sender verwies auf einen Beitrag Musks auf seiner Plattform X, in dem er Robinsons Aufruf zu Protesten verstärkt hatte. Später gab ZDF zu, dass die gewählten Formulierungen in der Sendung ungenau gewesen seien. Die Ausschreitungen in Belfast haben bereits erhebliche Schäden angerichtet und die Spannungen verschärft. Die Behörden beobachten die Lage weiterhin genau.






