WM 2026: Koblenz feiert mit Großbildschirmen – Köln und Bonn steigen aus
Francesco SchenkWM 2026: Koblenz feiert mit Großbildschirmen – Köln und Bonn steigen aus
Die Fußball-WM 2026 wird für Fans in Köln und Bonn anders aussehen. Beide Städte haben sich gegen die Ausrichtung zentraler Fanmeilen oder Public-Viewing-Veranstaltungen entschieden. Unterdessen bereiten Koblenz und umliegende Locations Vorführungen mit besonderen Angeboten für die Anhänger vor.
In Koblenz findet die größte Public-Viewing-Veranstaltung im Königsbacher Biergarten am Deutschen Eck statt. Die Location bietet Platz für bis zu 4.500 Fans, der Eintritt kostet zehn Euro. In diesem Preis sind fünf Euro für ein Getränk, ein Euro Pfand sowie vier Euro für Sicherheitsgebühren enthalten.
Auch an anderen Orten in Koblenz werden Spiele übertragen. Das Adaccio, die Nürburgring eSports Bar, das Einstein, der Neuma Beach, der Kuj’s Irish Pub und das Saphir haben alle Vorführungen bestätigt. Die Open-Air-Bar Über Tage veranstaltet nach jedem Spiel der deutschen Mannschaft After-Show-Partys. Die Medina Lounge, eine weitere Location in Koblenz, plant zudem ein kleines kostenloses Präsent für Gäste, die im Trikot ihrer Mannschaft erscheinen.
Außerhalb von Koblenz zeigt das Frames Hotel in Mülheim-Kärlich ausgewählte Spiele kostenlos in seiner Core Event Hall. Die Bar Kleine Freiheit in der Koblenzer Altstadt überrascht Fans mit einem kleinen Geschenk für jedes Tor der deutschen Mannschaft. Deutsche Anhänger müssen sich aufgrund der Zeitverschiebung auf spätabendliche Anpfiffzeiten bei Spielen der Nationalmannschaft einstellen.
Anders als bei früheren Turnieren verzichten Köln und Bonn diesmal auf offizielle Public-Viewing-Flächen. Fans in diesen Städten müssen daher auf private Locations oder Heimvorführungen ausweichen, um die Spiele zu verfolgen.
Die WM 2026 bietet in der Region eine Mischung aus öffentlichen und privaten Übertragungsmöglichkeiten. Während Koblenz mit groß angelegten Veranstaltungen vorne liegt, locken kleinere Locations mit thematischen Extras und kostenfreiem Eintritt. Fans in Köln und Bonn hingegen haben weniger öffentliche Optionen, um das Turnier gemeinsam zu erleben.






