24 May 2026, 22:11

WM 2026: Deutschland rüstet sich mit schärferen Sicherheitsmaßnahmen und Grenzkontrollen

Dobrindt: Keine konkrete Bedrohung für die Fußball-Weltmeisterschaft durch den Iran-Krieg

WM 2026: Deutschland rüstet sich mit schärferen Sicherheitsmaßnahmen und Grenzkontrollen

Deutschland bereitet sich mit verschärften Sicherheitsvorkehrungen auf die bevorstehende Fußball-Weltmeisterschaft vor. Innenminister Alexander Dobrindt hat sich zu möglichen Risiken geäußert – darunter die Auswirkungen des Krieges im Iran und die Grenzkontrollen. Zudem teilte er seine Erwartungen an die Leistung der Nationalmannschaft im Turnier mit.

Im Vorfeld der WM betonte Dobrindt, dass der Konflikt im Iran derzeit keine direkte Gefahr für Fanmeilen oder öffentliche Veranstaltungen in Deutschland darstelle. Dennoch bleibe man wachsam: Die Behörden beobachteten gezielt Personen und extremistische Gruppen mit Bezug zur Region. Der Minister versicherte, dass die bestehenden Sicherheitsmaßnahmen – die bereits bei Großveranstaltungen wie dem Oktoberfest greifen – auch während des Turniers für Schutz sorgen würden.

Die Grenzkontrollen seien aufgrund der anhaltenden internationalen Spannungen aufrechterhalten worden. Seit ihrer Einführung seien über 35.000 Menschen an der Einreise gehindert worden, während fast 9.000 Personen mit offenen Haftbefehlen festgenommen wurden. Zudem habe man mehr als 1.400 mutmaßliche Schleuser erfasst.

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Dobrindt riet der deutschen Nationalmannschaft, sich auf ihre sportliche Leistung zu konzentrieren und politische Themen beiseitezulassen. Er zeigte sich überzeugt, dass ein starker Auftritt im Wettbewerb die Stimmung im Land nachhaltiger verbessern werde als ein schwaches Abschneiden. Der Minister wagte sogar die Prognose, dass die Mannschaft das Finale erreichen werde – ob das Turnier die öffentliche Stimmung in Deutschland jedoch spürbar verändern werde, ließ er offen.

Die deutschen Sicherheitskräfte setzen weiterhin auf strenge Grenzkontrollen und die Überwachung möglicher Bedrohungen im Vorfeld der WM. Die Regierung legt den Fokus darauf, die Sicherheit bei Fanveranstaltungen zu gewährleisten, während die Nationalmannschaft ungestört antreten kann. Dobrindts Aussagen spiegeln sowohl vorsichtigen Optimismus hinsichtlich der Turnierwirkung als auch eine klare Haltung in Sachen Sicherheit wider.

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