Wiesbaden feiert Kulturwoche mit Metal, Blues und Strickrunden
Wiesbadens Kulturszene brummt diese Woche vor Leben – mit einer Mischung aus Musik, Ausstellungen und Gemeinschaftsveranstaltungen. Von Heavy-Metal-Konzerten bis zu Strickrunden bietet die Stadt für jeden Geschmack etwas. Auf dem Programm stehen auch historische Reflexionen und lokale Bräuche.
Die Woche startet am Dienstag, 5. Mai, mit zwei gegensätzlichen Veranstaltungen. Im Hessischen Staatstheater lädt do it: tuesday zum gemütlichen Beisammensein ein – mit Stricken, Häkeln und Plaudern. Gleichzeitig verwandelt sich der Schlachthof Wiesbaden in eine Musikbühne: Never Easy, Love Is Noise und Newshapes sorgen für einen abwechslungsreichen Live-Abend.
Am Mittwoch, 6. Mai, rockt die norwegische Blues-Rock-Band The Devil and the Almighty Blues den Schlachthof. Einen Tag später, am Donnerstag, 7. Mai, begrüßt das thalhaus Theater das Duo Ingo Knito & Andy Clapp mit einem ganz anderen Programm.
Metal-Fans kommen am Donnerstag, 7. Mai, auf ihre Kosten, wenn Machine Head im Schlachthof aufspielt. Die Location hat sich in dieser Woche zum Hotspot für Livemusik entwickelt.
Doch nicht nur auf den Bühnen tut sich was: Auch die Museen der Stadt präsentieren sehenswerte Ausstellungen. Das Museum Wiesbaden zeigt noch bis 26. April Werke von Feininger, Münter, Modersohn-Becker… und bis 9. August die Schau Unter Druck. Das Stadtmuseum am Markt widmet sich bis 31. Mai der Ausstellung Erzähl mir von Europa.
Ein besonderer Höhepunkt ist der Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus am 8. Mai, der mit einer Gedenkveranstaltung am Kranzplatz begangen wird. Dieser ernste Anlass steht im Kontrast zu heiteren Festen wie dem Apfelblütenfest, dem Weinball und dem Henkel-Sekt-Tag, die den Wiesbadenern Gelegenheit zum Entspannen bieten.
Wiesbadens vielfältiges Programm spiegelt den dynamischen Charakter der Stadt wider – eine Mischung aus Geschichte, Kunst und Unterhaltung. In den kommenden Tagen erwarten die Besucher Konzerte, Ausstellungen und Treffen für jeden Geschmack. Das kulturelle Angebot bleibt in Bewegung, geprägt von lokalen Traditionen und gesellschaftlichen Strömungen.






