13 June 2026, 00:18

Weihenstephan setzt auf grüne Logistik mit Solar-Ladestation für E-Lkw

Weihenstephan eröffnet Lade- und Energiebasis für Elektro-Lkw

Weihenstephan setzt auf grüne Logistik mit Solar-Ladestation für E-Lkw

Die Staatsbrauerei Weihenstephan hat in Freising eine neue, batteriegestützte Ladezentrale für Elektro-Lkw in Betrieb genommen. Die Anlage ist Teil der Nachhaltigkeits- und Dekarbonisierungsstrategie der Brauerei und kombiniert Schnellladetechnik mit Solarstrom und intelligentem Energiemanagement.

Für die Entwicklung des Depots arbeitete die Brauerei mit dem Unternehmen Delta Charge zusammen. Die Anlage verfügt über zwei deckenmontierte Schnellladestationen, die jeweils eine Leistung von 150 kW bereitstellen. Ein modulares Batteriespeichersystem liefert zunächst 125 kW Leistung und eine Kapazität von 257 kWh.

Die bestehende 380-kWp-Solaranlage des Standorts ist mit dem Batteriespeicher verbunden. Dadurch kann die gewonnene Solarenergie direkt für die Ladestationen genutzt werden. Ein KI-gestütztes Steuerungssystem von Delta Charge regelt den Energiefluss zwischen den Solarmodulen, dem Speicher und den Ladesäulen.

Weihenstephan gehört zu den ersten großen deutschen Brauereien, die diese Technologie einsetzen. Das Projekt zeigt, wie Elektro-Lkw, Batteriespeicher und intelligente Energiesysteme zusammenwirken können. Die Partner betonen, dass dieser Ansatz für Industrie- und Logistikbranchen zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Das Konzept ist skalierbar angelegt und lässt sich auf andere Standorte übertragen, um die Elektrifizierung gewerblicher Fuhrparks voranzutreiben. Die Ladezentrale in Freising ist bereits in Betrieb und ermöglicht es Weihenstephan, Elektro-Lkw effizient mit erneuerbarer Energie zu betanken. Gleichzeitig dient die Anlage als Modell für ähnliche Vorhaben in anderen Branchen.

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