09 June 2026, 10:10

Warum 21 leere Baumstandorte in der Mainzer Altstadt für Zündstoff sorgen

Stolperfallen in Mainzer Altstadt? Stadt veröffentlicht Zahlen zu leeren Baumgruben

Warum 21 leere Baumstandorte in der Mainzer Altstadt für Zündstoff sorgen

Mainzer Altstadt: Nur 21 von 1.571 Baumstandorten sind unbesetzt – doch die Kritik an jahrelang leeren Pflanzgruben wächst

In der Mainzer Altstadt gibt es 1.571 ausgewiesene Standorte für Straßenbäume, doch nur 21 davon sind derzeit unbesetzt. Die Stadtverwaltung betont, dass die geringe Leerstandsquote handhabbar sei. Dennoch gibt es Kritik von lokalen Politikern, die sich über seit Jahren ungenutzte Pflanzgruben ärgern.

Die CDU-Fraktion in Mainz hat wiederholt auf das Problem der leeren Baumstandorte in der Altstadt hingewiesen. Einige dieser Flächen blieben über längere Zeit unbesetzt, was Bedenken hinsichtlich vernachlässigter städtischer Instandhaltung weckt.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Stadt hat bestätigt, dass die leeren Gruben nicht entfernt werden. Behördenvertreter argumentieren, dass ihre Erhaltung zukünftige Bepflanzungsmöglichkeiten sichert und langfristige Klimaziele unterstützt. Neun der 21 freien Standorte sollen noch in diesem Herbst neu bepflanzt werden.

Bei den verbleibenden 12 Gruben ist eine Neubepflanzung derzeit nicht möglich. Hindernisse sind unter anderem laufende Bauarbeiten, Konflikte mit unterirdischen Leitungen und Platzmangel. Dennoch versichert die Verwaltung, dass alle leeren Standorte für Fußgänger sicher bleiben.

Mit einer Leerstandsquote von unter einem Prozent betrachtet die Stadt die Situation als unter Kontrolle. Aktuell sind keine weiteren Kürzungen bei den Baumstandorten geplant. In den kommenden Monaten werden neun Gruben neu bepflanzt, während die übrigen 12 aus praktischen Gründen vorerst nicht nutzbar sind. Die Sicherheit von Fußgängern an den freien Standorten bleibe jedoch Priorität, heißt es. Die Behörden betonen, dass die aktuelle Leerstandssituation keine grundlegenden Änderungen der städtischen Baumstrategie erfordere.

Quelle