Verdeckte Kontrollen in Bad Kreuznach: 40 E-Scooter-Verstöße und Widerstand gegen Beamte
Francesco SchenkVerdeckte Kontrollen in Bad Kreuznach: 40 E-Scooter-Verstöße und Widerstand gegen Beamte
Zivilbedienstete führen verdeckte Kontrollen in der Fußgängerzone von Bad Kreuznach durch
Am Donnerstag haben Ordnungsamtmitarbeiter in ziviler Kleidung in der Fußgängerzone von Bad Kreuznach Kontrollen durchgeführt. Im Fokus standen dabei die Verkehrssicherheit und die Einhaltung von Parkregeln – insbesondere zum Schutz gefährdeter Verkehrsteilnehmer. Bei der Aktion wurden zahlreiche Verstöße von E-Scooter- und Fahrradfahrern festgestellt.
Die Behörden registrierten insgesamt 40 Verstöße von E-Scooter-Nutzern, darunter das Fahren mit dem Handy in der Hand sowie das Mitnehmen von Personen. In drei weiteren Fällen wurde gegen das in der Fußgängerzone geltende Alkoholverbot verstoßen. Fünf E-Scooter wurden zudem sichergestellt, teilweise wegen fehlender Pflichtversicherung.
Während der Kontrollen leistete ein E-Scooter-Fahrer Widerstand und beleidigte die Beamten verbal. Dabei erlitt eine Beamtin leichte Verletzungen. Zudem dokumentierten die Ordnungsamtmitarbeiter 21 Verstöße von Radfahrern, darunter einen Fall, bei dem während der Fahrt das Handy genutzt wurde.
In der Fußgängerzone von Bad Kreuznach sind E-Scooter generell verboten. Radfahrer dürfen die Zone hingegen nur zwischen 19 und 9 Uhr befahren. Mirko Helmut Kohl, Leiter der öffentlichen Ordnung der Stadt, bestätigte, dass die Kontrollen ausgeweitet werden, um die Einhaltung dieser Regeln durchzusetzen. Bei Jugendschutzkontrollen beschlagnahmten die Beamten zudem Tabakwaren und illegale E-Zigaretten.
Die Stadt plant, die Überprüfungen zu intensivieren, um die Sicherheit zu erhöhen und die Regelkonformität zu gewährleisten. Besonders gefährdete Verkehrsteilnehmer sollen dabei stärker in den Blick der Kontrollteams rücken. Ziel der Maßnahmen ist es, Verstöße zu reduzieren und die Einhaltung der örtlichen Vorschriften sicherzustellen.
