Trier krönt sich mit spätem 1:0 gegen Koblenz zum Landespokalsieger
Francesco SchenkTrier krönt sich mit spätem 1:0 gegen Koblenz zum Landespokalsieger
Trier holt sich mit hart erkämpftem 1:0 gegen TuS Koblenz den 15. Landespokaltitel
Das entscheidende Tor fiel spät im Spiel und besiegelte den Sieg vor fast 9.000 Zuschauern im Moselstadion. Koblenz’ Hoffnungen auf eine Überraschung wurden durch den späten Treffer und eine dramatische Rote Karte zunichtegemacht.
Das Finale begann mit Trier, das zwar den Ballbesitz dominierte, aber lange kaum Lücken in Koblenz’ kompromissloser Abwehr fand. Trotz ihrer Überlegenheit blieben klare Torchancen über weite Strecken Mangelware.
Erst in der 82. Minute brach Noah Herber den Bann und erzielte den Siegtreffer. Koblenz warf alles nach vorn, doch Triers Abwehrreihe hielt dem Druck stand.
In der Nachspielzeit kochten die Emotionen über: Dami Grgić sah die direkte Rote Karte, was zu tumultartigen Szenen auf dem Platz führte. Auch TuS-Koblenz-Trainer Michael Stahl wurde nach einer Auseinandersetzung des Feldes verwiesen – beide Mannschaften mussten so in Unterzahl weiterspielen.
Mit dem Sieg qualifiziert sich Trier für den DFB-Pokal und darf sich auf eine lukrative Auslosung freuen. Der Verein blickt nun der nächsten Herausforderung entgegen, nachdem er seinen Rekord im Landespokal weiter ausgebaut hat. Für Koblenz bedeutet die Niederlage das vorzeitige Ende im diesjährigen Pokalwettbewerb.






