23 April 2026, 20:13

Titisee-Neustadt stimmt über klimaneutrale Wärmeversorgung bis 2040 ab

Tortendiagramm, das den globalen erneuerbaren Energieverbrauch im Jahr 2008 zeigt, aufgeteilt nach Energiequelle, einschließlich fossiler Brennstoffe, Kernenergie, Wasserkraft, Warmwasser, Heizung, Biomasse, Solarenergie, Geothermie und Biokraftstoffe.

Titisee-Neustadt stimmt über klimaneutrale Wärmeversorgung bis 2040 ab

Titisee-Neustadt stimmt am 28. April 2026 über neuen kommunalen Wärmeplan ab

Der Plan legt dar, wie die Stadt bis 2040 vollständig auf eine klimaneutrale Wärmeversorgung umsteigen will – und dabei gleichzeitig die gesetzlichen Vorgaben für die städtische Entwicklung erfüllt. Grundlage bildet eine Analyse des aktuellen Wärmebedarfs und der bestehenden Versorgungsstrukturen. Dabei werden Potenziale für Energieeinsparungen sowie den Ausbau erneuerbarer Energien wie Windkraft identifiziert.

Zu den kurzfristigen Maßnahmen zählen energetische Sanierungen von Gebäuden und der Ausbau des Fernwärmenetzes. Auch kommunale Liegenschaften sollen modernisiert werden, um die Emissionen zu senken.

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Ein detaillierter Fahrplan setzt Zwischenziele für 2030 und ein vollständiges Szenario für 2040 fest. Die Erstellung des Plans kostet rund 72.000 Euro, wobei der Großteil der Mittel aus öffentlichen Quellen stammt.

Nach der Verabschiedung wird der Wärmeplan als Leitlinie für die künftige Entwicklung Titisee-Neustadts dienen. Ziel ist es, die CO₂-Emissionen der Wärmeversorgung innerhalb der nächsten zwei Jahrzehnte auf null zu reduzieren. Die Umsetzung hängt jedoch von kontinuierlichen Investitionen und politischer Unterstützung ab.

Quelle