Streik legt Nahverkehr in Koblenz lahm – nur Notfahrplan am Freitag
Francesco SchenkStreik legt Nahverkehr in Koblenz lahm – nur Notfahrplan am Freitag
Öffentlicher Nahverkehr in Koblenz steht diese Woche vor massiven Einschränkungen durch Streik
Die Gewerkschaft ver.di hat nach dem Scheitern der Tarifverhandlungen mit dem Arbeitgeberverband VAV am Montag zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Ab Donnerstagabend bis Freitagabend kommt es zu erheblichen Ausfällen im Verkehr.
Die Gespräche zwischen dem VAV-Arbeitgeberverband und ver.di waren am 29. Januar gescheitert. Die Gewerkschaft kündigte daraufhin einen 26-stündigen Streik an, der am Donnerstag, den 1. Februar, um 20:00 Uhr beginnt. Die Beeinträchtigungen dauern bis Mitternacht des 2. Februar an.
Die Koblenzer Verkehrsbetriebe (koveb) werden am Freitag einen Notfahrplan anbieten, der sich vor allem auf den Schülverkehr konzentriert. Nur die Linien 2, 3/13, 5, 6, 7, 8, 9, 10 sowie die E-Wagen-Schulverbindungen werden fahren. Alle anderen Linien – darunter 12, 4/14, 15, 16, 19, 26, 27, 29 und die Nachtbusse – fallen aus.
Hansjörg Kunz, Geschäftsführer der koveb, kritisierte den Streik als unverhältnismäßig. Er verwies auf die aktuelle wirtschaftliche Lage und die bereits bestehenden Leistungen für die Beschäftigten. Das Unternehmen warnte zudem, dass bei ausbleibender Einigung weitere, längere Arbeitskämpfe drohen könnten.
Fahrgäste werden aufgefordert, sich über Echtzeit-Updates zu informieren. Aktuelle Hinweise gibt es auf der Website der koveb unter www.koveb.de oder über den Instagram-Account @koveb_wirbewegenkoblenz.
Der Streik wird Tausende Pendler und Schüler beeinträchtigen. Da nur wenige Linien verkehren, müssen viele auf alternative Verkehrsmittel ausweichen. Die koveb deutete an, dass bei weiterem Stillstand in den Verhandlungen mit weiteren Arbeitsniederlegungen zu rechnen ist.






