24 March 2026, 06:16

Strack-Zimmermann kandidiert für FDP-Vorsitz mit Doppelspitzen-Idee

Eine Gruppe von Menschen, die vor einem Publikum applaudieren, mit einem Podium, einem Mikrofon und einer Tafel mit Text auf der rechten Seite und Stühlen, einem Banner, einer Wand, Fenstern und Lichtern im Hintergrund.

Strack-Zimmermann kandidiert für FDP-Vorsitz mit Doppelspitzen-Idee

Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat sich als Kandidatin für den FDP-Vorsitz beworben. Die Ankündigung erfolgte am 23. März 2026, kurz nach dem Rücktritt von Christian Dürr. Medien hatten bereits am frühen Montagnachmittag über ihre mögliche Kandidatur spekuliert.

Strack-Zimmermann, die die FDP-Fraktion im Europäischen Parlament führt, schlug ein Doppelspitzenmodell für die Partei vor. Gleichzeitig betonte sie, dass sie eine gemeinsame Führung übernehmen würde, falls die Partei diesem Konzept zustimme.

Aktuell leitet sie den Ausschuss für Sicherheit und Verteidigung im Europäischen Parlament und räumte ein, dass ihre Arbeitsbelastung bereits hoch sei. Dennoch unterstrich sie ihr Engagement für die Zukunftsgestaltung der FDP und verwies dankbar auf die Chancen, die ihr die Partei geboten habe.

Klar positionierte sie sich gegen Bewerber, die den Führungsstreit für interne Machtkämpfe nutzen wollten. Solche Kandidaten, so ihre Argumentation, stellten persönliche Ambitionen über das Wohl der Partei. Ihr Hauptanliegen liege darin, das eigene Ego zu bedienen, statt die langfristige Ausrichtung der FDP zu sichern.

Die FDP steht nun vor der Entscheidung über ihre künftige Führungsstruktur. Strack-Zimmermanns Vorschlag eines geteilten Amts bietet der Partei eine neue Option. Ihre Erfahrung in der europäischen Politik und ihre deutliche Haltung zu internen Konflikten werden die anstehenden Diskussionen voraussichtlich prägen.

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