Sexuelle Belästigung in Koblenz: CDU fordert schärfere Schul-Sicherheit nach Angriff auf Elfjährige
Hans-Jürgen ZirmeSexuelle Belästigung in Koblenz: CDU fordert schärfere Schul-Sicherheit nach Angriff auf Elfjährige
In Koblenz wurde ein elfjähriges Mädchen auf dem Schulgelände sexuell belästigt – der Vorfall löst Forderungen nach verschärften Sicherheitsvorkehrungen aus. Die CDU-Fraktion im Stadtrat drängt nun auf rasches Handeln, um weitere Zwischenfälle zu verhindern. Zu den Vorschlägen gehören ein Ausbau der Videoüberwachung sowie strengere Sicherheitskontrollen in öffentlichen Bereichen und Schulen.
Ein 20-jähriger Tatverdächtiger befindet sich nach dem Angriff auf die Schülerin weiterhin in Untersuchungshaft. Der Fall hat bei lokalen Politikern sofortige Besorgnis ausgelöst; die CDU hat einen Antrag eingebracht, der den Behörden mehr Entscheidungsbefugnis in Sicherheitsfragen einräumen soll.
Fraktionschef Stephan Otto betonte, die Stadtverwaltung müsse alles tun, um solche Straftaten künftig zu verhindern. Stadträtin Marlon Reinhardt ergänzte, die Maßnahmen zielten darauf ab, die allgemeine Sicherheit zu verbessern und dafür zu sorgen, dass sich Bürgerinnen, Bürger und insbesondere Kinder in ganz Koblenz geschützt fühlen.
Die CDU plant, im Stadtrat einen Beschlussantrag einzubringen, der klarere Sicherheitsprotokolle fordert. Fraktionssprecher Tim Michels unterstrich die Dringlichkeit, die Schutzmaßnahmen zügig zu modernisieren. Parallel wurde die Stadtverwaltung damit beauftragt, die Sicherheitsvorkehrungen an allen Schulen im Stadtgebiet zu überprüfen und zu verstärken.
Mit ihrem Antrag strebt die CDU an, den lokalen Behörden mehr Spielraum bei der Umsetzung von Videoüberwachung und anderen Schutzmaßnahmen zu geben. Bei einer Zustimmung würden die Änderungen für öffentliche Plätze und Bildungseinrichtungen in ganz Koblenz gelten. Wie schnell die neuen Sicherheitsstandards eingeführt werden, hängt nun von der Reaktion der Stadt ab.






