20 April 2026, 02:13

Sachsen erhöht Beamtengehälter: CDU und SPD einig über Tarifanpassung bis 2028

Eine Liniengrafik, die die Gehälter in den Vereinigten Staaten darstellt und von begleitendem Text ergänzt wird.

Sachsen erhöht Beamtengehälter: CDU und SPD einig über Tarifanpassung bis 2028

Beamte in Sachsen erhalten Gehaltserhöhung nach Einigung von CDU und SPD

Die Beamten in Sachsen sollen nach einer Vereinbarung der regierenden CDU und SPD eine Gehaltserhöhung erhalten. Die beiden Parteien einigten sich darauf, die jüngsten Tarifabschlüsse des öffentlichen Dienstes auf den Landesbereich zu übertragen. Die geplanten Anpassungen sollen Gehälter und Pensionen an die aktuellen Tarifverträge angleichen und damit tausenden Beschäftigten im öffentlichen Sektor finanzielle Entlastung bringen.

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Die Koalitionspartner wollen einen entsprechenden Gesetzentwurf in den Landtag einbringen, um die Bezüge der Beamten sowie ihre Versorgungsleistungen neu zu regeln. Demnach steigen die Gehälter ab dem 1. April 2026 um 2,8 Prozent, mindestens jedoch um 100 Euro. Weitere Erhöhungen um 2,0 Prozent folgen am 1. März 2027 und um 1,0 Prozent am 1. Januar 2028.

Henning Homann, Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion, betonte, die Maßnahme diene der Anerkennung der Leistungen der Beschäftigten und der Modernisierung der Verwaltung. Jan Löffler, haushaltspolitischer Sprecher der CDU, bezeichnete die Einigung als "ausgewogenes Ergebnis" und hob die Fairness hervor, die Tarifabschlüsse auch auf die Beamten zu übertragen.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) begrüßte die Ankündigung. Ralf Hron, stellvertretender DGB-Landesvorsitzender in Sachsen, unterstrich die unverzichtbare Rolle der Beamten für die Aufrechterhaltung von Rechtsstaatlichkeit und Demokratie. Sachsen schließt sich damit Mecklenburg-Vorpommern, dem Saarland, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein an, die bereits ähnliche Regelungen für ihre Beschäftigten im öffentlichen Dienst umgesetzt haben.

Der geplante Gesetzentwurf soll die sächsischen Beamten an die jüngsten Tarifverträge des öffentlichen Dienstes anpassen. Bei Zustimmung des Landtags treten die Änderungen ab April 2026 in Kraft, weitere Erhöhungen sind für die folgenden zwei Jahre vorgesehen. Die Entscheidung spiegelt einen bundesweiten Trend wider, wonach immer mehr Bundesländer die Tarifabschlüsse auf ihre Landesbediensteten ausweiten.

Quelle