23 May 2026, 16:17

Sachsen-Anhalt setzt neue Klimaschutz-Prioritäten für Infrastruktur und Wirtschaftswachstum

Wissenschaftlicher Beirat für Klimaschutz für neue Amtszeit ernannt - Impulse für zukunftsfähige Infrastrukturinvestitionen übergeben

Sachsen-Anhalt setzt neue Klimaschutz-Prioritäten für Infrastruktur und Wirtschaftswachstum

Wissenschaftlicher Beirat für Klimaschutz Sachsen-Anhalt legt Schwerpunkte für die Zukunft des Landes fest

Der Wissenschaftliche Beirat für Klimaschutz Sachsen-Anhalt hat zentrale Prioritäten für die künftige Entwicklung des Bundeslandes skizziert. In einem neu vorgelegten Positionspapier gibt das Gremium Empfehlungen, wie der Sonderfonds für Infrastrukturmaßnahmen (Infra-SVG) genutzt werden sollte, um Energie, Verkehr und Klimaresilienz zu stärken. Die Vorschläge zielen darauf ab, langfristige Vorteile für Infrastruktur, Wirtschaftswachstum und Nachhaltigkeit in der Region zu sichern.

Das Positionspapier wurde offiziell an Minister Prof. Dr. Armin Willingmann überreicht. Darin betont der Beirat die Notwendigkeit einer widerstandsfähigen, leistungsfähigen und unabhängigen Infrastruktur, die sowohl wirtschaftliche als auch ökologische Ziele unterstützt. Durch die Verknüpfung von Energiesouveränität, Innovation und Klimaschutz sieht das Gremium Chancen, die Systeme Sachsen-Anhalts zu modernisieren und gleichzeitig die Zukunftsfähigkeit des Landes zu sichern.

Zu den zentralen Handlungsfeldern zählen der Ausbau der Energie- und Wärmeinfrastruktur, der Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft sowie die Förderung eines emissionsarmen öffentlichen Verkehrs. Zudem hebt der Beirat klimaresiliente Bauweisen als entscheidend für die Anpassung an veränderte Bedingungen hervor. Diese Prioritäten stimmen mit dem Klimaschutz-Fachplan der Landesregierung und den Ergebnissen des Zukunfts- und Klimaschutzkongresses überein.

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Über die Infrastruktur hinaus fordert der Beirat Investitionen, die die Versorgungssicherheit erhöhen und die regionale Wertschöpfung stärken. Ziel ist es, den Wandel hin zu einer klimafreundlichen Wirtschaft aktiv mitzugestalten – unter wissenschaftlicher Begleitung. Die weitere Unterstützung umfasst fachliche Beratung zu nachhaltiger Entwicklung, Energie und Klimaschutz, um politische Entscheidungen fundiert zu begleiten.

Die neue Amtszeit des Beirats beginnt am 1. Juli 2026 und verlängert damit seine Rolle bei der Ausgestaltung der Klimaschutzpolitik Sachsen-Anhalts. Die Empfehlungen konzentrieren sich darauf, durch strategische Investitionen in Infrastruktur und Innovation nachhaltigen Mehrwert zu schaffen. Indem das Land wirtschaftliche Entwicklung mit Klimaschutz verknüpft, strebt es eine zukunftsfähige, wettbewerbsfähige und ökologisch verantwortungsvolle Perspektive an.

Quelle