Rennpatt-Umbau: 35 Parkplätze weniger – doch bringt das wirklich mehr Sicherheit?
Diethelm WeißRennpatt-Umbau: 35 Parkplätze weniger – doch bringt das wirklich mehr Sicherheit?
Die Pläne zur Neugestaltung des Rennpatt-Geländes sehen eine Reduzierung der öffentlichen Parkplätze um 35 Stellplätze vor. Die Stadt argumentiert, dass die Änderungen die Sicherheit und den Verkehrsfluss verbessern werden. Die vollständigen Auswirkungen des Parkplatzverlusts auf die lokale Verfügbarkeit wurden von den Behörden jedoch noch nicht abschließend bewertet.
Im Mittelpunkt des Projekts stehen Sicherheitsbedenken wie schmale Fahrspuren, schlechte Sichtverhältnisse und begrenzter Platz für Busse. Um den Verkehr zu entlasten und Busse flüssiger fahren zu lassen, könnte ein Einbahnstraßensystem eingeführt werden. Zudem sollen an mehreren Haltestellen barrierefreie Bussteige neu eingerichtet oder erweitert werden, um die Nutzung des ÖPNV zu fördern.
In einem ersten Schritt werden zwar acht Parkplätze am Rennpatt entfernt, dafür entstehen jedoch acht neue Stellplätze im Bereich der ehemaligen Schulbus-Ladezone. Allerdings entfallen allein in der Kottendorfer Straße und der Bahnstraße 28 Parkplätze. Wo die verbleibenden verlorenen Stellplätze ausgeglichen werden könnten, hat die Stadt noch nicht mitgeteilt.
Die Umgestaltung steht im Einklang mit dem Konzept des Ohligs City Rings, dessen Ziele die Förderung umweltfreundlicher Mobilität, die vereinfachte Anbindung an die Innenstadt sowie die bessere Erreichbarkeit des Hauptbahnhofs umfassen.
Nun dreht sich die Debatte darum, ob die Vorteile für Sicherheit und Verkehrsfluss den Verlust an Parkplätzen aufwiegen. Zudem sollen alternative Lösungen für die fehlenden Stellplätze diskutiert werden. Die genaue Gesamtzahl der öffentlichen Parkplätze in dem Gebiet ist bisher nicht erfasst.
