06 May 2026, 06:19

PGIM revolutioniert den deutschen Reihenhausmarkt mit Mietmodell für Familien

Großes Gebäude mit vielen Fenstern, die Deutsche Bank Hauptverwaltung in Frankfurt, Deutschland, umgeben von städtischen Elementen einschließlich Straßenlaternen, Fahrzeugen, Bäumen und einem bewölkten Himmel.

PGIM revolutioniert den deutschen Reihenhausmarkt mit Mietmodell für Familien

PGIM, eine Tochtergesellschaft von Prudential Financial, dringt in den deutschen Reihenhausmarkt vor. Wie Sebastiano Ferrante, der Europa-Chef des Unternehmens, im Gespräch mit dem Handelsblatt bestätigte, lotet das Unternehmen derzeit Chancen in diesem Segment aus – ein seltener Vorstoß institutioneller Investoren in einen Bereich, der bislang vor allem von Privatkäufern geprägt war.

Der Schritt erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem der deutsche Immobilienmarkt an Fahrt verliert und Bauträger ohne Vorverkäufe kaum noch Finanzierungen erhalten. Um diese Lücke zu schließen, springen Großinvestoren wie PGIM ein und übernehmen teilweise Garantien für den Absatz. Im Gegenzug akzeptieren sie niedrigere Einstiegspreise.

PGIM setzt dabei auf langfristige Vermietung statt auf Verkauf. Die Reihenhäuser sollen in modularer Bauweise entstehen und zwischen 1.900 und 2.000 Euro pro Quadratmeter kosten. Nach Fertigstellung werden sie zu Mietpreisen von 17 bis 18 Euro pro Quadratmeter angeboten – was monatliche Warmmieten von etwa 1.700 bis 1.800 Euro bedeutet.

Im Fokus stehen vor allem Speckgürtel großer Städte, wo die Nachfrage nach Familienwohnraum unvermindert hoch bleibt. Ferrante betonte, dass diese Lagen zentral für die Expansionspläne des Unternehmens seien.

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Mit dem Engagement im Bereich Einfamilienhaus-Vermietung könnte PGIM die deutsche Immobilienlandschaft verändern. Bisher spielten institutionelle Anleger in diesem Segment kaum eine Rolle. Gelingt das Modell, könnte es sowohl für Projektentwickler als auch für Mieter neue Perspektiven eröffnen.

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