Ostfalia entwickelt modulares Weiterbildungsprogramm für Rettungskräfte und Leitstellen
Diethelm WeißOstfalia entwickelt modulares Weiterbildungsprogramm für Rettungskräfte und Leitstellen
Hochschule Ostfalia startet neues Forschungsprojekt zur Weiterbildung von Einsatzkräften
Die Hochschule Ostfalia hat ein neues Forschungsprojekt ins Leben gerufen, das die Ausbildung von Rettungskräften verbessern soll. Die Initiative mit dem Titel „HLF R/NK tW – Offene Hochschule für Leitstellen, Feuerwehr und Rettungsdienst“ konzentriert sich auf die Notfallversorgung und das Katastrophenmanagement. Ziel ist es, die Lücke zwischen beruflicher Praxis und akademischer Bildung zu schließen.
Im Rahmen des Projekts entsteht ein flexibles, modulares Weiterbildungsprogramm für Mitarbeiter:innen aus Leitstellen, Feuerwehren und Rettungsdiensten. Geplant sind sechs Module zu Themen wie „Pädiatrische Notfälle im Rettungsdienst“ und „Einsatzführung bei Großschadenslagen“. Ein teilweiser Pilotversuch soll die Wirksamkeit des Programms testen.
Die wissenschaftliche Leitung übernehmen Professorin Dr. Ilka Benner, Professorin Dr. Melanie Lietz und Professorin Dr. Sandra Tschupke von der Fakultät Gesundheit der Ostfalia. Partner des Projekts sind unter anderem das Zentrum für Notfall- und Intensivmedizinausbildung, die Interdisziplinäre Task Force für Notfall- und Katastrophenmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover sowie die Feuer- und Katastrophenschutzabteilung der Stadt Wolfsburg.
Gefördert wird das Vorhaben im Rahmen des Programms „Hochschulen öffnen“ durch die NBank, den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) und das Land Niedersachsen. Die Laufzeit erstreckt sich vom 1. Juni 2026 bis zum 31. Dezember 2028.
Das Projekt schafft ein transdisziplinäres Weiterbildungsangebot, das Kompetenzen in der Notfall- und Katastrophenbewältigung stärkt. Gleichzeitig festigt es die Rolle der Ostfalia im Bereich der beruflichen Fortbildung. Die Förderung sichert die notwendigen Ressourcen für Entwicklung und Erprobung in den kommenden zweieinhalb Jahren.
