Niedersachsen pumpt 2,25 Millionen Euro in Klimaschutz und Entsiegelung von Böden
Francesco SchenkNiedersachsen pumpt 2,25 Millionen Euro in Klimaschutz und Entsiegelung von Böden
Niedersachsen investiert 2,25 Millionen Euro in neues Klimaanpassungsprojekt
Das Land Niedersachsen stellt 2,25 Millionen Euro für ein neues Projekt zur Anpassung an den Klimawandel bereit. Die Initiative, die Umweltminister Christian Meyer am Mittwoch vorstellte, konzentriert sich auf den Schutz von Böden und Grundwasser im gesamten Bundesland. Die Förderung ist Teil einer umfassenderen Strategie, um die Folgen des Klimawandels in der Region zu bewältigen.
Das KliBoG-Projekt zielt darauf ab, die Rolle gesunder Böden bei der Bewältigung extremer Wetterereignisse zu stärken. Intakte Böden nehmen Wasser auf und speichern es, was dazu beiträgt, Überschwemmungen und Dürren vorzubeugen. Mit den Landesmitteln werden konkrete Maßnahmen unterstützt, darunter ein Leitfaden für Kommunen zur Entsiegelung versiegelter Flächen.
Der zweite Teil des Leitfadens mit dem Titel "Entsiegelung für die Klimaanpassung" wurde nun vom Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) veröffentlicht. Er bietet Instrumente zur Bewertung versiegelter Flächen und zeigt auf, wo unnötige versiegelte Oberflächen entfernt werden können. Zwar enthält der Leitfaden Beispiele abgeschlossener Projekte, doch wie viele Gemeinden die Maßnahmen bereits umgesetzt haben, bleibt unklar.
Minister Meyer betonte, wie wichtig die Wiederherstellung der Bodenfunktionen für Niedersachsens Klimaresilienzstrategie sei. Das Projekt ergänzt laufende Bemühungen, Infrastruktur und Flächennutzung an den Klimawandel anzupassen.
Die 2,25 Millionen Euro sollen Kommunen dabei helfen, Bodenschutz- und Entsiegelungsmaßnahmen umzusetzen. Durch praxisnahe Leitfäden und Bewertungsmethoden sollen das Wassermanagement verbessert und klimabedingte Risiken verringert werden. Die Initiative unterstreicht das Engagement Niedersachsens für langfristige Anpassungsstrategien.






