Neukirchen-Vluyn radelt wieder um die Wette – mit Bauernhöfen und Spielplätzen als Ziele
Francesco SchenkNeukirchen-Vluyn radelt wieder um die Wette – mit Bauernhöfen und Spielplätzen als Ziele
Neukirchen-Vluyn bereitet sich auf eine weitere Runde des Stadtradeln-Wettbewerbs vor, der in diesem Jahr bereits zum elften Mal im Kreis Wesel stattfindet. Die Aktion motiviert Bürgerinnen und Bürger, das Auto stehen zu lassen und auf das Fahrrad umzusteigen. Lokale Verantwortliche und politische Gruppen organisieren thematische Fahrten und Aktivitäten. In diesem Jahr gibt die Stadtverwaltung mit gutem Beispiel voran: Sie stellt ein eigenes Team auf und übernimmt die Rolle der Stadtradeln-Stars.
Der Wettbewerb ist fest in der Gemeinde verankert. Neukirchen-Vluyn nimmt seit Beginn teil und belegte im vergangenen Jahr den vierten Platz – die Einwohnerinnen und Einwohner radelten gemeinsam beeindruckende 203.810 Kilometer, umgerechnet pro Kopf. Bürgermeister Dirk Schauenberg ruft alle dazu auf, mitzumachen, und betont die Bedeutung von geteilter Mobilität und Teamgeist.
Um die Teilnahme zu fördern, veranstalten lokale Parteien besondere Radtouren: Die CDU-Fraktion lädt am Samstag, 16. Mai, um 15 Uhr zur „Bauernhof-Tour mit regionalem Marketing“ ein. Die Grünen führen am folgenden Tag um 11 Uhr die „Tour de Spielplatz“ an. Die SPD wiederum veranstaltet am Dienstag, 19. Mai, um 18 Uhr eine Fahrt unter dem Motto „Mitradeln. Mitdiskutieren. Mitdenken.“
Als Anerkennung für das Engagement winken Preise und Anreize: Unter aktiven Radlerinnen und Radlern werden kleine Gewinne verlost, während die engagiertesten Schulteams Spenden für ihre Klassenkassen erhalten. Guido Lohmann, Vorstand der Volksbank, hat die Spende in diesem Jahr auf 1.500 Euro erhöht – als Zeichen der Anerkennung für den starken Zusammenhalt und die Solidarität in der Gemeinde.
Ziel der Aktion ist es, das Radfahren zu fördern und gleichzeitig das lokale Miteinander zu stärken. Mit thematischen Touren, Preisen und Spenden hoffen die Organisatoren auf eine noch höhere Beteiligung als im Vorjahr. Die Unterstützung durch den Stadtrat sowie die finanzielle Förderung durch Unternehmen wie die Volksbank geben der Kampagne zusätzlichen Schwung.






