23 May 2026, 08:16

Neues KfW-Förderprogramm für Heizungstausch startet im Februar 2024 mit bis zu 70 % Zuschuss

Bis zu 70% Förderung für die Erneuerung des Heizsystems

Neues KfW-Förderprogramm für Heizungstausch startet im Februar 2024 mit bis zu 70 % Zuschuss

Neues Förderprogramm für Heizungssanierungen startet am 27. Februar 2024

Ab dem 27. Februar 2024 tritt ein neues Förderprogramm für die Modernisierung von Heizungsanlagen in Kraft. Das von der KfW verwaltete Programm bietet Hausbesitzern, die veraltete Heizsysteme ersetzen, Zuschüsse und zinsgünstige Kredite an. Die finanzielle Unterstützung umfasst Basiszuwendungen, Bonuszahlungen sowie zusätzliche Finanzierungsoptionen.

Zunächst richtet sich das Programm an private Eigentümer, bevor es im Mai auf Mehrfamilienhäuser und Wohnungsgenossenschaften ausgeweitet wird. Ab August können auch Vermieter Fördergelder beantragen. Voraussetzung ist, dass Anträge vor der Installation über zertifizierte Fachleute oder Handwerksbetriebe eingereicht werden, um die Förderung zu sichern.

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Die Grundförderung deckt 30 Prozent der förderfähigen Kosten ab, hinzu kommen mögliche Bonuszahlungen. Haushalte mit einem Jahreseinkommen von bis zu 40.000 Euro erhalten einen zusätzlichen einkommensabhängigen Zuschuss von 30 Prozent. Wird eine neue Wärmepumpe mit Wasser, Erdwärme oder Abwasser betrieben, gibt es einen 5-Prozent-Effizienzbonus. Beim fachgerechten Austausch einer alten Gas- oder Ölheizung wird zudem ein Klimabeschleunigungsbonus gewährt.

Beispielrechnung: Ersetzt ein Haushalt eine alte Ölheizung für 30.000 Euro, könnte die Förderung 70 Prozent (21.000 Euro) betragen – zuzüglich eines 2.500-Euro-Bonus für Emissionsminderung. Für Systeme wie Wärmepumpen, Biomassekessel oder solarthermische Anlagen sind Zuschüsse von bis zu 23.500 Euro möglich. Verbleibende Kosten lassen sich über ein zinsgünstiges Darlehen von bis zu 120.000 Euro pro Wohneinheit im Rahmen des Programms 358 decken.

Ziel der Initiative ist es, Heizungssanierungen durch direkte Zuschüsse und flexible Finanzierungsmöglichkeiten bezahlbarer zu machen. Gefördert werden unter anderem Wärmepumpen, Biomasseheizungen und der Anschluss an Fernwärmenetze. Wichtig ist, dass Hausbesitzer den Antragsprozess vor Beginn der Installationsarbeiten durchlaufen, um die Förderung zu erhalten.

Quelle