Neues Hochhaus Spektrum in Berlin-Spandau schafft Wohnraum für Fachkräfte in Siemensstadt
Conrad PechelNeues Hochhaus Spektrum in Berlin-Spandau schafft Wohnraum für Fachkräfte in Siemensstadt
In Berlin-Spandau entsteht mit dem Spektrum ein neues Hochhaus als Teil der Neugestaltung des ehemaligen Osram-Geländes. Der 15-stöckige Turm wird etwa 51,5 Meter hoch sein und vorläufigen Wohnraum für Fachkräfte, Techniker und Projektteams im wachsenden Siemensstadt-Gebiet bieten.
Das Spektrum-Hochhaus entsteht an der Nonnendammallee, nur wenige Schritte von der U-Bahn-Station Paulsternstraße entfernt. Es ist Teil des größeren LUXWERK-Komplexes, einem Umnutzungsprojekt, das das ehemalige Industrieareal zu einem Zentrum für Produktion, Forschung und kreative Branchen verwandelt.
Für Planung und Umsetzung zeichnen die Architekturbüros David Chipperfield Architects und Eike Becker_Architekten verantwortlich. Das Vorhaben soll den Wohnungsdruck in Siemensstadt mindern, wo die Expansion von Technologie- und Industrieunternehmen die Nachfrage nach Unterkünften steigen lässt.
Während noch unklar ist, ob auf dem Gelände zusätzliche Gewerbe- oder Forschungsflächen entstehen, konzentriert sich der Turm selbst auf temporäre Wohnlösungen für Berufstätige in der Region.
Nach seiner Fertigstellung wird das Spektrum-Gebäude dringend benötigten Wohnraum in einem Bezirk schaffen, der sich rasant industriell und technologisch entwickelt. Seine Lage in der Nähe des öffentlichen Nahverkehrs und innerhalb des LUXWERK-Areals macht es zu einem zentralen Element der sich wandelnden städtischen Landschaft Spandaus.






