28 April 2026, 00:18

Neue Kita in Braunschweigs Weststadt soll 147 Betreuungsplätze schaffen

Offenes Buch mit Illustrationen von Kindern, die in einer Kita spielen, begleitet von Text und einer Objektliste.

Neue Kita in Braunschweigs Weststadt soll 147 Betreuungsplätze schaffen

Neue Kita in Braunschweigs Weststadt soll Betreuungsengpässe lindern

In Braunschweigs Stadtteil Weststadt soll eine neue Kindertagesstätte entstehen, um die wachsende Nachfrage nach Betreuungsplätzen zu decken. Die Stadt hat nun Pläne für die Einrichtung in der Unstrutstraße vorgestellt, die die Kapazitäten für Familien vor Ort erweitern wird. Mit dem Projekt sollen 84 fehlende Krippenplätze und 63 fehlende Kindergartenplätze im Viertel geschaffen werden.

Die geplante Kita wird drei Krippengruppen, eine inklusive Gruppe sowie eine Kindergartengruppe beherbergen. Zudem kommen zwei weitere Gruppen zu den drei bereits bestehenden in der Nähe hinzu. Im Inneren entsteht ein 50 Quadratmeter großer Speiseraum, der allen Kindern zur Verfügung steht.

Der Standort in der Unstrutstraße, der an bestehende Kita-Gebäude angrenzt, wird vom Caritasverband Braunschweig betrieben. Mit den Bauarbeiten könnte 2028 begonnen werden – vorausgesetzt, der Verwaltungsausschuss stimmt dem Vorhaben in seiner Sitzung am 17. Juni zu. Die Fertigstellung ist für 2030 geplant.

Aktuell liegt die Betreuungsquote in der Weststadt unter den städtischen Zielen: Die Krippenbetreuung erreicht 31,1 Prozent (Ziel: 45 Prozent), während die Kindergartenquote bei 93,5 Prozent liegt (Soll: 102 Prozent). Damit ist der Stadtteil der am stärksten von Betreuungsengpässen betroffene Braunschweigs.

Das Projekt setzt auf serielle Modulbauweise und dient als Pilot für künftige Kita-Neubauten. Die Finanzierung in Höhe von bis zu 10 Millionen Euro ist bereits im Haushalt 2025/2026 über einen Festpreisvertrag gesichert.

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Falls der Bau beschlossen wird, schafft die Kita in der Unstrutstraße dringend benötigte Plätze für Kinder aus dem Viertel. Ihr modulares Design könnte zudem zum Vorbild für weitere Einrichtungen in der Stadt werden. Die Verantwortlichen erwarten, dass das Vorhaben bis zur Fertigstellung 2030 sowohl die Nachfrage deckt als auch die Budgetvorgaben einhält.

Quelle