Nadiem Amiri schafft es doch: WM-Nominierung nach emotionalem Warten
Francesco SchenkNadiem Amiri schafft es doch: WM-Nominierung nach emotionalem Warten
Nadiem Amiri im WM-Kader 2026 – nach wochenlanger Unsicherheit
Der deutsche Mittelfeldspieler Nadiem Amiri hat nach bangem Warten einen Platz im Kader für die WM 2026 sichergestellt. Bundestrainer Julian Nagelsmann nahm ihn in die finale Auswahl auf und beendete damit Wochen der Ungewissheit für den Spieler. Amiri beschrieb die Zeit bis zur Bekanntgabe als emotional extrem belastend.
Wochenlang hatte der 27-Jährige wegen einer Fersenverletzung pausieren müssen, was seine Nominierungs-Chancen infrage stellte. Als sogenannter „Grenzfall-Spieler“ – ein Begriff für Akteure, die knapp an der Kadernominierung vorbeischrammen – gab er offen zu, sich während der Wartezeit „richtig schlecht“ gefühlt zu haben. Seine Familie war allerdings bereits Tage zuvor informiert worden, was die Anspannung noch verstärkte.
Der entscheidende Anruf erreichte Amiri schließlich während eines FaceTime-Gesprächs mit Teamkollege Philipp Tietz. Nagelsmann teilte ihm persönlich die Nominierung mit – eine Überraschung für den Mittelfeldspieler. Der Trainer verriet später, Amiris Reaktion sei „sehr emotional“ gewesen, auch weil die Entscheidung bis zum letzten möglichen Moment hinausgezögert worden war.
Als die Nachricht endlich sank, wich die Erleichterung purer Freude. Amiri bezeichnete den Moment als überwältigend und das Ende einer nervenaufreibenden Phase – für ihn selbst wie für seine Unterstützer.
Nun schließt sich Amiri den Vorbereitungen der deutschen Nationalmannschaft für die WM 2026 an, nach einer späten, aber umso entscheidenderen Berufung. Seine Nominierung folgt auf eine schwierige Zeit voller Verletzungen und Unsicherheit. Der Kader geht mit ihm als Teil von Nagelsmanns finalem 26er-Aufgebot in das Turnier.






