18 March 2026, 00:20

Münchner Kneipe verlangt 25 Euro für das Putzen nach Erbrechen

Große Gruppe von Menschen an Tischen unter einem Zelt auf dem Oktoberfest in München, Deutschland, mit Taschen und Gegenständen auf den Tischen und festlicher Dekoration im Hintergrund.

Münchner Kneipe verlangt 25 Euro für das Putzen nach Erbrechen

Eine Kneipe in München erhebt nun 25 Euro für das Beseitigen von Erbrochenem

Ein Münchner Wirtshaus hat eine Gebühr von 25 Euro für die Reinigung nach Vorkommnissen eingeführt, bei denen Gäste sich übergeben. Die auf einem Schild angekündigte Abgabe soll den Respekt vor dem Reinigungspersonal unterstreichen. Damit folgt der Betrieb ähnlichen Regelungen in anderen stark frequentierten Lokalen weltweit.

Die neue Vorschrift zielt auf ein weitverbreitetes Problem in Gaststätten mit Alkoholausschank ab. Besonders während des Oktoberfests, des größten Volksfests der Welt, konsumieren Besucher oft große Mengen Bier. Servicekräfte berichten regelmäßig von der extremen Arbeitsbelastung, zu der auch das Beseitigen von Verschmutzungen und verschütteten Getränken gehört.

Andere Betriebe haben bereits eigene Strafgebühren eingeführt: Ein Lokal verlangt 100 Dollar für die Reinigung nach Erbrechen, in einem anderen Fall werden sogar 1.000 Dollar fällig, wenn es im Pool passiert. Die Reaktionen im Netz fallen gemischt aus – manche Nutzer halten die Gebühr für zu niedrig, andere zweifeln an, ob das Geld tatsächlich beim Personal ankommt. Einige scherzten gar, die Küche sei schuld, weil sie die Gäste krank mache.

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Die 25-Euro-Gebühr lenkt den Blick auf die Herausforderungen, die mit der Bewirtung großer Menschenmengen in belebten Gaststätten einhergehen. Angesichts der Millionen Besucher, die das Oktoberfest jährlich anzieht, könnten solche Maßnahmen künftig häufiger werden. Gleichzeitig spiegelt die Regelung ein größeres Bestreben wider, Sauberkeit und faire Arbeitsbedingungen in der Gastronomie zu fördern.

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