17 June 2026, 19:03

"Mitten am Rhein"-Netzwerk zeigt, wie regionale Zusammenarbeit Zukunft gestaltet

Das interkommunale Netzwerk "Inmitten des Rheins" tritt in eine neue Phase im Jahr 2024

"Mitten am Rhein"-Netzwerk zeigt, wie regionale Zusammenarbeit Zukunft gestaltet

„Mitten am Rhein“-Städtenetzwerk: Zusammenarbeit für eine starke Region

Das Städtenetzwerk „Mitten am Rhein“ wurde im Januar 2018 von elf Gemeinden zwischen Koblenz und Bonn gegründet. Die Initiative ging auf einen Vorschlag der damaligen Bürgermeister Bernd Weidenbach und Michael Mahlert zurück, die damit die regionale Zusammenarbeit stärken wollten.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Seit seiner Gründung konzentriert sich das Netzwerk auf drei zentrale Handlungsfelder: Mobilität, Tourismus und Digitalisierung. Im Bereich Verkehr entwickelte es eine gemeinsame „Mobilitätsstrategie 2030+“, um den Transportbedarf entlang des Rheins und in den umliegenden Gebieten zu optimieren. Zur Förderung des Tourismus wurden an zehn malerischen Aussichtspunkten der Region übergroße Fotorahmen aufgestellt – eine Attraktion für Besucher.

Auch digitale Innovationen spielten eine Rolle: In den Partnerkommunen wurde der humanoide Roboter Pepper getestet, um dessen Potenzial für die Digitalisierungsbestrebungen zu erkunden. Zudem ging eine moderne gemeinsame Website online, die das öffentliche Profil des Netzwerks schärfen und die Kommunikation verbessern sollte.

Die Arbeit des Netzwerks wurde vom rheinland-pfälzischen Innenministerium und für Sport finanziell unterstützt. Diese Förderung läuft im Dezember 2023 aus. Dennoch werden viele der angestoßenen Projekte und Konzepte aufgrund ihrer Bedeutung für die Modellregion fortgeführt. Ziel bleibt es, durch gemeinsame Infrastruktur- und Entwicklungsvorhaben eine nachhaltige Zukunft zu sichern.

Die bisherigen Aktivitäten des Netzwerks haben den Grundstein für eine langfristige Zusammenarbeit in den Bereichen Mobilität, Tourismus und Digitalisierung gelegt. Zahlreiche Initiativen werden auch nach dem Ende der Förderung Bestand haben. Der Fokus auf gemeinsame Infrastrukturprojekte soll das Wachstum und die Nachhaltigkeit der Region weiter stärken.

Quelle