Mieterbund fordert einkommensabhängige Verteilung von Modernisierungskosten
Hans-Jürgen ZirmeMieterbund fordert einkommensabhängige Verteilung von Modernisierungskosten
Ein neuer Vorschlag könnte die Art und Weise verändern, wie Mieter die Kosten für Wohnungsmodernisierungen untereinander aufteilen. Derzeit verteilen Vermieter diese Ausgaben gleichmäßig auf alle Mieter. Doch der Präsident eines Wohnungsverbands fordert, dass Besserverdiener einen größeren Anteil an Verbesserungen wie energieeffizienten Heizsystemen tragen sollen.
Axel Gedaschko, Präsident des Deutschen Mieterbunds, plädiert für eine gerechtere Verteilung der Sanierungskosten. Er kritisiert, dass das aktuelle System ungerecht sei, da es allen Mietern denselben Betrag in Rechnung stelle – unabhängig von ihrem Einkommen. Sein Vorschlag sieht ein gestaffeltes Modell vor, bei dem wohlhabendere Mieter einen höheren Anteil übernehmen.
Im Mittelpunkt der Debatte stehen Modernisierungen, die Wohnungen klimafreundlicher machen sollen – etwa moderne Heizungsanlagen oder andere energiefreundliche Sanierungen. Gedaschko drängt die Regierungskoalition, schnell zu handeln, und warnt, dass Verzögerungen einkommensschwächere Mieter mit steigenden Kosten belasten könnten.
Würde der Vorschlag umgesetzt, verschöbe sich die finanzielle Last je nach Einkommen. Vermieter würden die Modernisierungskosten nicht mehr gleichmäßig aufteilen, sondern Mieter mit höheren Einkommen müssten einen größeren Teil der Ausgaben tragen.






