16 March 2026, 00:55

Megabad-Kontrolle in Bad Kreuznach: Polizei prüft Busse und Waffen in Bussen

Eine Bushaltestelle mit einem "Verkehrshinweis"-Schild, umgeben von Gras, einem Schuppen, einem Zaun, einer Wand, einer Brücke, Bäumen und einem bewölkten Himmel.

Megabad-Kontrolle in Bad Kreuznach: Polizei prüft Busse und Waffen in Bussen

Polizei in Bad Kreuznach führt Megabad-Verkehrssicherheitskontrolle im Rahmen einer europäischen Kampagne durch

Am 9. Februar 2026 hat die Polizei in Bad Kreuznach eine Megabad-Verkehrssicherheitsaktion durchgeführt – Teil einer groß angelegten europäischen Initiative. Beamte richteten am Europaplatz eine Kontrolle ein, um Busse, Lkw und Fahrgäste nach den neuen Waffenvorschriften zu überprüfen. Die Maßnahmen fanden im Rahmen der ROADPOL-Verkehrssicherheitswoche statt und sollten die öffentlichen Sicherheitsstandards verbessern.

Im Fokus standen gewerbliche Fahrzeuge und der öffentliche Nahverkehr. Vier Busse fielen durch mangelhafte Unterlagen auf: Bei einem fehlten die vorgeschriebenen Radkeile, ein anderer Fahrer konnte keine gültigen Qualifikationsnachweise vorlegen. Weitere technische oder sicherheitsrelevante Mängel wurden bei den Kontrollen nicht festgestellt.

Zudem überprüfte die Polizei acht Fahrgäste nach dem neu eingeführten § 42b des Waffengesetzes, der das Mitführen von Waffen oder Messern in öffentlichen Verkehrsmitteln verbietet. Bei fünf Personen wurden Verstöße festgestellt, woraufhin Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet wurden.

Die Kontrolle in Bad Kreuznach war eine von zahlreichen koordinierten Aktionen im Rahmen der ROADPOL-Kampagne in ganz Europa. Zwar liegen noch keine genauen Teilnehmerzahlen für 2026 vor, doch in den Vorjahren waren neben EU-Mitgliedstaaten auch Länder wie die Schweiz, Serbien und die Türkei beteiligt. Die einwöchige Initiative zielt darauf ab, Risiken im gewerblichen Transport zu verringern und strengere Sicherheitsvorkehrungen durchzusetzen.

Die Aktion in Bad Kreuznach führte zu Bußgeldern wegen fehlender Dokumente und Verstößen gegen das Waffengesetz. Die Behörden betonten die Bedeutung der Einhaltung sowohl der Verkehrsbestimmungen als auch der neuen Waffenvorschriften. Weitere Kontrollen sind im Rahmen der laufenden Bemühungen zur Erhöhung der Fahrgast- und Verkehrssicherheit in Europa geplant.

AKTUALISIERUNG

ROADPOL-Kampagne erweitert: Voller Zeitplan und regionale Beteiligung enthüllt

Die ROADPOL-Lkw- und Bus-Kampagne wurde für drei jährliche Zeiträume im Jahr 2026 bestätigt: 9–15 Februar, 4–10 Mai und 16–22 November. Diese strukturierte Vorgehensweise entspricht den koordinierten Bemühungen in ganz Europa. Gleichzeitige Aktionen in anderen Regionen umfassen:

  • Polizei Hamm, die während des Zeitraums vom 9. bis 15. Februar Kontrollen am gewerblichen Verkehr durchführt.
  • Sachsen-Anhalt, das während desselben Zeitraums tägliche intensivierte Kontrollen durchführt. Diese Beispiele zeigen die verteilte Natur des pan-europäischen Betriebs.