Mainzer Neutorschule wird 100 – doch ihre Zukunft bleibt offen
Mainzer Neutorschule feiert 100-jähriges Jubiläum – Zukunft bleibt ungewiss
Die historische Neutorschule in Mainz blickt in diesem Jahr auf ihr 100-jähriges Bestehen zurück. Doch während die Pläne für ihre künftige Nutzung noch in der Schwebe sind, hat die Stadt bisher nur wenige konkrete Vorhaben für das Gebäude bestätigt: Dazu zählen eine Kindertagesstätte, Räumlichkeiten für die Altstadtbauern sowie ein Schulmuseum auf dem Gelände.
Lokale Politiker haben nun neue Ideen für die Immobilie vorgelegt und damit eine Debatte über ihre mögliche Rolle in der Gemeinschaft angestoßen. Die SPD-Fraktion in Mainz schlägt vor, Teile der Neutorschule in kulturelle Räume umzuwandeln. Die Stadträtinnen Ilona Mende-Daum und Björn Witczak regen insbesondere an, die Obergeschosse für gemeinnützige und kulturelle Aktivitäten zu nutzen. In ihrer Begründung verweisen sie auf den Mangel an bezahlbaren Veranstaltungsorten in der Altstadt.
Die Stadtverwaltung zeigt sich indes zurückhaltend. In einer Stellungnahme, die von der stellvertretenden Oberbürgermeisterin Manuela Matz unterzeichnet wurde, heißt es zwar, kulturelle Veranstaltungen im Gebäude seien „denkbar“. Konkrete Zusagen oder verbindliche Zeitpläne für Umbaumaßnahmen bleiben jedoch aus. Auch über die langfristige Nutzung gibt es bisher keine Garantien.
Bisher stehen lediglich die Kindertagesstätte, die Räume für die Altstadtbauern und das Schulmuseum fest. Der Rest des Gebäudes wird weiterhin auf mögliche Nutzungen geprüft.
Die Diskussion um die Zukunft der Neutorschule dauert an, während die Stadt über Optionen für eine dauerhafte Belegung nachdenkt. Zwar könnten kulturelle Aktivitäten dort stattfinden – doch endgültige Entscheidungen stehen noch aus. Vorerst werden nur die Kita, die Einrichtungen für die Altstadtbauern und das Schulmuseum realisiert.






