22 March 2026, 14:14

Mainzer Kulturverband ehrt Spielraum Mainz und fordert mehr politische Unterstützung

Ein großer Raum im Metropolitan Museum of Art in New York City mit zahlreichen Gemälden an den Wänden, Skulpturen auf Tischen und Deckenleuchten.

Mainzer Kulturverband ehrt Spielraum Mainz und fordert mehr politische Unterstützung

Ein lokaler Kulturverband hat Spielraum Mainz für dessen herausragendes gemeinnütziges und künstlerisches Engagement ausgezeichnet. Die Ehrung unterstreicht die Bedeutung der Initiative für die Belebung der Mainzer Kulturszene. Gleichzeitig fordert der Verband von Stadtverantwortlichen und Politik mehr Unterstützung für kulturelle Räume.

Die mit dem Preis verbundene Wanderausstellung wird am 24. März im Baukultur Rheinland-Pfalz Zentrum eröffnet.

Im Mittelpunkt der Forderungen steht die langfristige Sicherung der Mainzer Kulturlandschaft. Der Verband pocht darauf, dass die Stadt und die Mainzer Aufbaugesellschaft (MAG) eng mit Künstler:innen und Kulturschaffenden zusammenarbeiten, um das Allianzhaus als kulturellen Standort zu entwickeln. Der Vorstand von Spielraum Mainz bezeichnet das Gebäude als zentrale Chance, Kunst und Kultur im Stadtteil auszubauen.

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Auch die Finanzierung der Kunsthalle Mainz ist zu einem drängenden Thema geworden. Der Verband verlangt, dass das städtische Versorgungsunternehmen seine bisherige Förderung ohne Kürzungen fortsetzt. Zudem drängt er auf eine zügige Nachfolge für die scheidende Direktorin Stefanie Böttcher. Die Debatten über die Zukunft der Kunsthalle müssten bald abgeschlossen werden, warnt die Initiative, um Betriebsstörungen zu vermeiden.

Übergeordnet geht es um den Aufbau eines stabilen kulturellen Rahmens. Nur mit verlässlichen Strukturen könne Mainz wirtschaftlich und kreativ wettbewerbsfähig bleiben, argumentiert der Verband.

Die Auszeichnung für Spielraum Mainz lenkt den Blick auf bürgerschaftliches Kulturschaffen. Die Wanderausstellung startet noch in diesem Monat und gibt der Öffentlichkeit Gelegenheit, sich mit den prämierten Projekten auseinanderzusetzen.

Unterdessen harren die Forderungen nach einer Lösung für das Allianzhaus, der Kunsthalle-Finanzierung und den anstehenden Führungswechsel noch einer Antwort. Die Appelle des Verbands richten sich nun an die lokalen Entscheidungsträger:innen und Institutionen.

Quelle