Mainz lockert Public-Viewing-Regeln für die WM 2026 – aber mit klaren Grenzen
Francesco SchenkMainz lockert Public-Viewing-Regeln für die WM 2026 – aber mit klaren Grenzen
Der Stadtrat von Mainz hat neue Regelungen für öffentliche Übertragungen der FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 2026 eingeführt. Die allgemeine Verordnung erlaubt Open-Air-Übertragungen, sieht jedoch spezifische Zeitbeschränkungen und Lärmausnahmen vor. Fans können unter diesen Richtlinien Spiele in Bars, Restaurants und öffentlichen Räumen verfolgen.
Das Turnier findet vom 11. Juni bis zum 19. Juli 2026 statt. Während der Gruppenphase (11.–28. Juni) dürfen Public-Viewing-Veranstaltungen auch für Spiele mit Anpfiff bis 22:00 Uhr stattfinden. Diese Flexibilität ermöglicht es den Fans, Partien auch am Abend zu verfolgen.
Für die K.-o.- und Finalrunden gelten jedoch strengere Auflagen: Öffentliche Übertragungen im Freien müssen bis spätestens 21:00 Uhr beendet sein. Selbst bei Verlängerung oder Elfmeterschießen darf die Veranstaltung nicht über Mitternacht hinausgehen. Die Verordnung sieht zwar Ausnahmen von den üblichen Lärmschutzbestimmungen vor, doch müssen die Veranstalter dennoch darauf achten, Anwohner möglichst wenig zu beeinträchtigen.
Gaststätten und Restaurants, die Public Viewing anbieten, dürfen ihre Öffnungszeiten verlängern. Der vollständige Wortlaut der Verordnung ist online abrufbar – sowohl für diejenigen, die eigene Veranstaltungen planen, als auch für Bürger, die sich über lokale Vorschriften informieren möchten.
Die neuen Regelungen sollen den öffentlichen Genuss des Turniers mit dem Lärmschutz in Einklang bringen. Während der Gruppenphase sind Open-Air-Übertragungen für Spiele mit Anpfiff zwischen 8:00 und 22:00 Uhr gestattet. In den späteren Turnierphasen gelten strengere Zeitvorgaben, um Belästigungen zu minimieren.






