15 May 2026, 08:15

Mainz hisst Regenbogenflagge als Zeichen gegen Queerfeindlichkeit und für Vielfalt

Regenbogenflagge mit einem weißen Stern in der Mitte, symbolisiert LGBT-Pride und Akzeptanz, mit horizontalen Streifen in Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau, Lila und Rosa.

Mainz hisst Regenbogenflagge als Zeichen gegen Queerfeindlichkeit und für Vielfalt

Mainz hisst am 13. Mai 2023 Regenbogenflagge am Rathaus – Zeichen gegen Queerfeindlichkeit

Anlässlich des bevorstehenden Internationalen Tags gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit (IDAHOBIT) wird die Stadt Mainz am 13. Mai 2023 die Regenbogenflagge vor dem Rathaus setzen. Der jährliche Aktionstag findet weltweit am 17. Mai statt und erinnert zugleich an die historische Entscheidung der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Homosexualität 1990 aus ihrem Katalog psychischer Krankheiten zu streichen.

Mainz engagiert sich seit Langem für die Rechte von LSBTIQ -Personen und führt seit 2013 gezielte Kampagnen für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung durch. Eine eigens eingerichtete Koordinierungsstelle steuert diese Aktivitäten und sorgt für kontinuierliche Interessenvertretung.

Erst kürzlich hat die Stadt eine Arbeitsgruppe gegen Hasskriminalität ins Leben gerufen, die sich mit Gewalt gegen queere Menschen und Frauen befasst. Das Gremium erarbeitet derzeit Maßnahmen, um der zunehmenden Bedrohung im öffentlichen Raum entgegenzuwirken. Oberbürgermeister Nino Haase (parteilos) betonte, Mainz stehe weiterhin für Vielfalt, Respekt und gleiche Rechte ein.

Mit dem Hissen der Regenbogenflagge will die Stadt ein deutliches Signal der Solidarität und Akzeptanz setzen. Haase kündigte zudem an, dass Mainz auch künftig LSBTIQ -Initiativen fördern werde.

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Die Flaggenhissung erfolgt wenige Tage vor dem offiziellen IDAHOBIT-Gedenktag. Die Mainzer Initiativen spiegeln das anhaltende Bemühen um soziale Vielfalt und den Schutz vor Diskriminierung wider. Ziel der Maßnahmen ist es, sowohl das Bewusstsein für die Thematik zu schärfen als auch konkrete Unterstützung für betroffene Gemeinschaften zu leisten.

Quelle