27 March 2026, 06:13

Letzter Rettungsversuch für gestrandeten Buckelwal in der Lübecker Bucht

Ein aufgeschlagenes Buch mit Illustrationen von Meeressäugern wie Walen, Delfinen und anderen Wasserlebewesen.

Letzter Rettungsversuch für gestrandeten Buckelwal in der Lübecker Bucht

Wal in der Lübecker Bucht gestrandet – Rettungsteams unternehmen letzten Versuch

Seit mehreren Tagen sitzt ein Buckelwal in der Lübecker Bucht fest. Nach gescheiterten früheren Bemühungen unternehmen Rettungskräfte nun einen letzten Versuch, das Tier zu retten.

In der Nacht vom 22. auf den 23. März 2026 war der Wal nahe Niendorf und Timmendorfer Strand gestrandet. Es handelt sich um den ersten derartigen Vorfall in der Region seit mindestens fünf Jahren.

Die Einsatzkräfte haben schweres Gerät, darunter Bagger, herbeigeschafft, um einen 50 Meter langen Kanal zu graben. Ziel ist es, dem Wal einen Weg zurück in tieferes Wasser zu bahnen. Bisher blieben alle Rettungsversuche jedoch erfolglos.

Der Einsatz gilt als letzter Ausweg, um das Leben des Tieres zu retten. Warum der Wal gestrandet ist und wie lange er in seinem aktuellen Zustand überleben kann, ist bisher unklar.

In der Vergangenheit gab es Fälle, in denen Tiere Menschen in Not halfen: So trug etwa das Elefantenbaby Ning Nong während des Tsunamis in Südasien 2004 ein achtjähriges Mädchen in Sicherheit. Im selben Jahr bildeten Delfine in Neuseeland einen Schutzring um Schwimmer, um sie vor einem Weißen Hai zu bewahren. 1996 rettete die Gorilladame Binti Jua im Brookfield Zoo von Chicago einen dreijährigen Jungen, der in ihr Gehege gefallen war.

Die Rettungsmannschaften arbeiten weiter daran, den Wal zu befreien, bevor es zu spät ist. Sollte der Kanal erfolgreich sein, könnte das Tier eine Chance haben, ins offene Meer zurückzukehren. Der Ausgang der Aktion wird zeigen, ob weitere Maßnahmen nötig sind.

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