Lahnstein kämpft mit Superhelden-Projekt gegen Jugendkriminalität
Lahnstein startet innovatives Präventionsprogramm gegen Jugendkriminalität
Mit der Initiative "Superhelden treffen echte Helden" setzt Lahnstein auf ein kreatives Konzept, um Jugendkriminalität vorzubeugen. Bei dem Projekt kommen Comicfiguren, Polizistinnen und Polizisten sowie Grundschulkinder zusammen. Die Veranstalter wollen den jungen Teilnehmenden auf spielerische und ansprechende Weise Werte wie Mut, Teamgeist und Verantwortungsbewusstsein vermitteln.
Die Aktion findet am 25. und 26. März 2026 von 9:00 bis 12:00 Uhr an der Schillergrundschule und der Goetheschule statt. Vier lokale Schulen beteiligen sich am Programm: die Freiherr-vom-Stein-Schule, die Friedrichsegen-Grundschule, die Goetheschule und die Schillerschule.
Eröffnet wird die Veranstaltung offiziell von Bürgermeister Siefert sowie hochrangigen Vertretern des Polizeipräsidiums Koblenz. Als Schirmherr unterstützt Prof. Dr. Maluga von der Hochschule Koblenz das Projekt mit fachlicher Expertise.
Die Kinder erleben eine inszenierte "Konfrontation" zwischen Superhelden und Polizisten, die ihre Aufmerksamkeit fesseln soll. Im Anschluss folgen interaktive Workshops zu Themen wie Cybermobbing und Zivilcourage. Ziel ist es, den Kindern positive Vorbilder näherzubringen und grundlegende soziale Werte zu stärken.
Durch diese Aktivitäten wollen die Organisatoren zeigen, dass Eigenschaften wie Mut und Verantwortung nicht nur Superhelden vorbehalten sind – sie lassen sich im Alltag von jedem entwickeln.
Das Programm steht für einen neuen, kreativen Ansatz in der Kriminalprävention Lahnsteins. Indem es Unterhaltung mit Bildung verbindet, soll es bei den jungen Teilnehmenden einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Gleichzeitig wird die Zusammenarbeit zwischen Schulen, kommunalen Behörden und der Polizei gestärkt.






