31 March 2026, 04:12

Koblenz startet Demokratiewochen mit bundesweiter Bilanz und Zukunftsplänen

Ein Diagramm mit dem Titel "Gemeinschaftsverantwortung" mit drei miteinander verbundenen Kreisen um einen zentralen Kreis, alles in hellen Farben, mit fetter Schrift, die den Begriff betont.

Koblenz startet Demokratiewochen mit bundesweiter Bilanz und Zukunftsplänen

Demokratiekonferenz in Koblenz: Startschuss für die Koblenzer Demokratiewochen

In Koblenz haben sich Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Schulen, Zivilgesellschaft und Kommunalverwaltung zu einer Demokratiekonferenz versammelt. Die Veranstaltung markierte den Auftakt der Koblenzer Demokratiewochen und zog eine Bilanz der bundesweiten Initiative "Demokratie leben!" der vergangenen vier Jahre.

Organisiert von der "Partnerschaft für Demokratie Koblenz" und ausgerichtet in der Handwerkskammer Koblenz, stand die Konferenz im Zeichen der Stärkung demokratischen Engagements und der Prävention von Extremismus.

Eröffnet wurde die Veranstaltung mit Begrüßungsworten von Ralf Hellrich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Koblenz. Anschließend richtete sich Ingo Schneider, Leiter des Amts für Bildung und Kultur der Stadt, an die Teilnehmenden. Er bedankte sich für ihr Kommen und betonte die Bedeutung der Demokratieförderung.

Im Mittelpunkt der Konferenz stand die Auswertung von über 170 Projekten und Veranstaltungen, die zwischen 2020 und 2024 im Rahmen von "Demokratie leben!" gefördert wurden. Zudem wurde über die Zukunft des Programms diskutiert, das nun bis 2032 – also für weitere acht Jahre – verlängert wurde.

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Im Laufe des Tages arbeiteten die Teilnehmenden in verschiedenen Arbeitsgruppen zusammen. Dort wurden Herausforderungen, Schwerpunkte und Möglichkeiten zur besseren Vernetzung demokratischer Akteurinnen und Akteure erörtert. Schneider lobte zwar das bestehende Netzwerk in Koblenz, forderte jedoch noch stärkere Anstrengungen, um eine resiliente Demokratie aufzubauen.

Die Konferenz hob auch die Erfolge der "Partnerschaft für Demokratie"-Initiativen in ganz Deutschland hervor. Mittlerweile haben über 300 Kommunen ähnliche Programme eingeführt, darunter Jugendforen, Workshops und Fördermittel für Antidiskriminierungsprojekte.

Den Abschluss bildete ein Netzwerkempfang mit Speisen und Getränken, der den Austausch und neue Kooperationen anregen sollte. In lockerer Atmosphäre entstanden so Ideen für künftiges demokratisches Engagement in der Region.

Offiziell eingeläutet wurden mit der Konferenz die Koblenzer Demokratiewochen, eine Veranstaltungsreihe zur Förderung der Bürgerbeteiligung. Gleichzeitig bekräftigte die Stadt ihr Engagement für die verlängerte "Demokratie leben!"-Initiative.

Mit mittlerweile über 300 Kommunen, die vergleichbare Projekte umsetzen, wächst die Reichweite der Initiative weiter – für mehr Demokratieförderung und Extremismusprävention in ganz Deutschland.

Quelle