28 April 2026, 02:11

Koblenz diskutiert: Wie soziale Medien Jugendliche und Debattenkultur prägen

Ein Mann im Anzug spricht an einem Rednerpult mit einem Mikrofon zu einer Menge hinter einem Banner, wahrscheinlich als Reaktion auf ein Regierungsverbot von Social Media.

Koblenz diskutiert: Wie soziale Medien Jugendliche und Debattenkultur prägen

Das Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz in Koblenz veranstaltet eine Reihe offener Diskussionsrunden zu den Auswirkungen sozialer Medien auf Jugendliche und Online-Debatten. Die Veranstaltungen sind Teil der interaktiven Ausstellung "Alles im Angebot", die sich mit Desinformation und digitaler Gewalt auseinandersetzt. Sowohl die Gesprächsrunden als auch die Ausstellung sind kostenfrei und erfordern keine vorherige Anmeldung für die einzelnen Termine.

Die Ausstellung ist vom 12. März bis zum 30. Mai 2026 in der Landesbibliothek Rheinland-Pfalz am Bahnhofplatz 14 zu sehen. Besucher können sich an interaktiven Stationen mit den Themen Fehlinformation und digitale Schädigung beschäftigen. Gruppen ab fünf Personen haben die Möglichkeit, über den Buchungslink t1p.de/AllesimAngebot eine geführte Besichtigung zu reservieren.

Im Mai finden zwei Dialogveranstaltungen statt: Am 9. Mai wird unter dem Titel "Brauchen wir eine Altersgrenze für soziale Medien?" diskutiert. Die zweite Runde am 23. Mai widmet sich der Frage "Online-Diskussionen: Meinungsfreiheit oder Cybermobbing?" Beide Veranstaltungen nutzen das "Speak & Listen"-Format des Vereins Mehr Demokratie e.V., das allen Teilnehmenden gleich viel Redezeit einräumt – ohne Unterbrechungen und mit strukturiertem Austausch.

Ziel des Bibliothekszentrums ist es, einen Raum für ausgewogene und respektvolle Gespräche zu schaffen. Durch das moderierte Format wird verhindert, dass einzelne Standpunkte dominieren, sodass vielfältige Perspektiven zur Geltung kommen.

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Die Veranstaltungen bieten der Öffentlichkeit die Möglichkeit, sich direkt mit drängenden digitalen Fragestellungen auseinanderzusetzen. Da die Teilnahme an den Diskussionsrunden weder Kosten verursacht noch eine Anmeldung erfordert, hoffen die Organisatoren auf eine breite Beteiligung. Ausstellung und Gespräche bleiben bis Ende Mai für alle Interessierten geöffnet.

Quelle