09 June 2026, 02:09

Koblenz bekommt neuen Medizin-Campus gegen Ärztemangel in Rheinland-Pfalz

OB Langner begrüßt Absichtserklärung für den Koblenzer Medizincampus

Koblenz bekommt neuen Medizin-Campus gegen Ärztemangel in Rheinland-Pfalz

Neuer Medizin-Campus in Koblenz soll Ausbildungsmöglichkeiten für angehende Ärzte in Rheinland-Pfalz erweitern

Ein neuer medizinischer Campus in Koblenz soll die Ausbildungsmöglichkeiten für künftige Mediziner in Rheinland-Pfalz deutlich ausbauen. Das vom Gesundheitsministerium unterstützte Projekt zielt darauf ab, die begrenzten Kapazitäten der Universitätsmedizin Mainz zu entlasten. Am Freitag soll eine Absichtserklärung unterzeichnet werden, um die Pläne voranzutreiben.

Der Bedarf an Ärzten in Rheinland-Pfalz steigt, da die Ärzteschaft in der Region zunehmend altert. Die Universitätsmedizin Mainz stößt derzeit an ihre Ausbildungsgrenzen, da die Zahl der Studierenden von den verfügbaren Patientenbetten abhängt. Ein zweiter Standort in Koblenz würde nicht nur die Aufnahmekapazitäten erhöhen, sondern auch dringend benötigte Räumlichkeiten für die klinische Ausbildung bieten.

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Koblenz, bereits ein wichtiger medizinischer Standort in Nordrheinland-Pfalz, gilt als idealer Ort für die Ausbildung junger Mediziner. Studien zeigen, dass viele Medizinstudierende in der Region bleiben, in der sie ihre praktische Ausbildung absolvieren. Dies könnte langfristig helfen, den lokalen Ärztemangel zu bekämpfen.

Die Vereinbarung wird von Gesundheitsminister Clemens Hoch, Dr. Jens Diehm, Dr. Alexander Wilhelm (Vorstandsvorsitzender der Landeskliniken) und Prof. Dr. Ulrich Förstermann unterzeichnet. Oberbürgermeister David Langner begrüßte den Fortschritt und bezeichnete ihn als „bedeutenden Schritt für die medizinische Zukunft der Stadt“.

Der Koblenzer Campus erhält Fördermittel vom Gesundheitsministerium, um den Aufbau zu unterstützen. Sobald er in Betrieb geht, wird er eine zentrale Rolle bei der Ausbildung der nächsten Ärztegeneration spielen. Die Erweiterung soll die Gesundheitsversorgung in der gesamten Region stärken.

Quelle