29 March 2026, 14:14

Jannik Balint kämpft mit Tür-zu-Tür-Kampagne gegen Rechts in Halle (Saale)

Schwarz-weißes Foto einer Gruppe, die mit Fahnen und Spruchbändern die Straße entlang marschiert, mit einem Laternenmast links und einem Nazi-Parteizeichen im Hintergrund.

Jannik Balint kämpft mit Tür-zu-Tür-Kampagne gegen Rechts in Halle (Saale)

Jannik Balint, Kandidat der Linken für den Halleschen Wahlkreis Mitte-Nord, hat mit einer ehrgeizigen Kampagne die Vorbereitungen auf die Bundestagswahl 2025 eingeläutet. An nur einem Tag klopfte er mit seinem Team an 800 Türen, um Wählerinnen und Wähler dazu zu bewegen, rechtsextremer Politik eine Absage zu erteilen und stattdessen eine linke Alternative zu unterstützen. Sein Versprechen, sein Gehalt als Abgeordneter auf das deutsche Durchschnittseinkommen zu begrenzen, ist zu einem der zentralen Themen im Wahlkampf geworden.

In Halle (Saale) hat sich die politische Landschaft in den vergangenen Jahren spürbar verändert. Seit 2017 konnte die rechtspopulistische AfD an Zuspruch gewinnen, auch wenn Die Linke hier nach wie vor mehr Einfluss besitzt als in anderen Regionen Sachsen-Anhalts. Bei der Bundestagswahl 2021 erreichte die AfD im Halleschen Wahlkreis den zweiten Platz, während die Linke im Vergleich zu 2017 an Unterstützung verlor. Trotz dieses Trends betont Balint, dass der Wahlkreis Mitte-Nord 2025 die beste Chance für einen Sieg der Linken über die Rechte biete.

Sein Wahlkampf konzentriert sich auf lokale Missstände. Balint wirft der regierenden CDU vor, zu wenig gegen Niedriglöhne, unzureichende Renten, marode Schulen und steigende Pflegekosten zu unternehmen. Um seine Forderungen zu unterstreichen, hat er angekündigt, sein Landtagsgehalt auf 2.750 Euro – das deutsche Durchschnittseinkommen – zu deckeln und den Überschuss in soziale Projekte im Stadtbezirk zu investieren.

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Mit seiner Tür-zu-Tür-Aktion in Mitte-Nord wollte er die Wählerinnen und Wähler hinter einem gemeinsamen Ziel vereinen. Balint ruft immer wieder zur Einheit auf und argumentiert, dass nur eine starke linke Bewegung Entlastung für die Bevölkerung bringen und dem Aufstieg der AfD etwas entgegensetzen könne.

Balints Gehaltsverzicht und sein basisdemokratischer Wahlkampf heben ihn in der Halleschen Politikszene hervor. Sollte er gewählt werden, fließen seine überschüssigen Bezüge in lokale Initiativen, während seine Kritik an der CDU die anhaltenden wirtschaftlichen Belastungen der Bürgerinnen und Bürger in den Fokus rückt. Die Wahl 2025 wird zeigen, ob sein Ansatz die rechtspolitische Tendenz im Wahlkreis umkehren kann.

Quelle