IT-Branche boomt: Gehälter bis 150.000 Euro – doch 109.000 Stellen bleiben leer
Hans-Jürgen ZirmeIT-Branche boomt: Gehälter bis 150.000 Euro – doch 109.000 Stellen bleiben leer
Deutschlands IT-Branche wächst rasant: Beschäftigung steigt um 12 Prozent in nur zwei Jahren
Bis 2024 arbeiteten fast 1,1 Millionen Menschen in IT-Berufen bundesweit. Trotz dieses Wachstums blieben 2025 über 109.000 Stellen unbesetzt – ein deutlicher Hinweis auf den anhaltenden Fachkräftemangel.
Einsteiger in die Branche können mit einem Mindestgehalt von 35.000 Euro brutto pro Jahr rechnen. Spezialisten in gefragten Bereichen wie Cloud Computing, Cybersicherheit oder künstlicher Intelligenz (KI) verdienen jedoch oft deutlich mehr. Im Durchschnitt starten Berufsanfänger bei etwa 45.000 Euro brutto jährlich.
Durchschnittlich verdienen IT-Fachkräfte 58.721 Euro brutto im Jahr – doch die Gehälter variieren stark je nach Position und Erfahrung. Solution Architects (85.300 Euro) und Software Architects (82.800 Euro) gehören zu den Spitzenverdienern. Auch Key Account Manager (80.300 Euro) und Product Owner (73.200 Euro) liegen weit über dem Branchendurchschnitt.
Karriereentwicklung entscheidet über das Einkommen: Während Einstiegsgehälter bei rund 45.000 Euro beginnen, können erfahrene Fachkräfte in Führungspositionen über 150.000 Euro verdienen. Spezialisten in gesuchten Bereichen kommen auf bis zu 100.000 Euro brutto jährlich. Trotz attraktiver Bezüge bewerten nur etwa 65 Prozent der Beschäftigten ihre Gehaltszufriedenheit als gut.
Auch der Standort spielt eine Rolle: Die höchsten Gehälter werden in München, Frankfurt und Hamburg gezahlt, wo die Durchschnittsverdienste über dem Bundesniveau liegen.
Fazit: Der deutsche IT-Arbeitsmarkt bleibt dynamisch, doch tausende Stellen sind weiterhin unbesetzt. Mit Einstiegsgehältern ab 35.000 Euro und Spitzenverdienstmöglichkeiten von über 150.000 Euro lockt die Branche mit starken finanziellen Anreizen. Die Zufriedenheitswerte zeigen jedoch, dass es bei Vergütung und Arbeitsbedingungen noch Verbesserungspotenzial gibt.






