ICE nach Köln evakuiert: Rätselhafter Geruch löst Großeinsatz aus
Hans-Jürgen ZirmeICE nach Köln evakuiert: Rätselhafter Geruch löst Großeinsatz aus
Ein ICE-Hochgeschwindigkeitszug auf dem Weg nach Köln wurde in Trechtingshausen evakuiert, nachdem sich in einem der Wagen ein seltsamer Geruch ausgebreitet hatte. Rettungskräfte eilten zum Einsatzort, während Passagiere und Besatzung das Zugabteil verlassen mussten und die Ermittlungen begannen.
Der Vorfall ereignete sich, als in einem der Wagen ein rätselhafter Geruch wahrgenommen wurde. Aus Sorge um die Sicherheit hielt der Zug unplanmäßig in Trechtingshausen, wo die Türen geöffnet wurden, um den betroffenen Bereich zu belüften. Trotz aller Bemühungen blieb die Ursache des Geruchs jedoch unklar, weshalb alle 177 an Bord befindlichen Passagiere evakuiert werden mussten.
Während des Vorfalls kollabierte ein Zugbegleiter, eine weitere Person erlitt einen Panikanfall. Feuerwehr und Polizei durchsuchten den Zug und entdeckten dabei eine unbekannte Flüssigkeit. Untersuchungen der Zugsysteme ergaben keine technischen Mängel, sodass die Fahrt – wenn auch ohne Passagiere – fortgesetzt werden konnte.
Für die gestrandeten Reisenden wurden Ersatzbusse organisiert, um sie zu ihren Zielen zu bringen. Die Behörden untersuchen die Flüssigkeit weiterhin, um ihre Beschaffenheit und Herkunft zu klären.
Der Zug setzte seine Fahrt später ohne Passagiere fort, während die Fahrgäste mit Bussen ihr Ziel erreichten. Die Ermittlungen zur Flüssigkeit und der Ursache des Geruchs laufen noch. Seit der Evakuierung wurden keine weiteren Vorfälle gemeldet.






