Hugo Boss kämpft mit Umsatz- und Gewinnrückgang im ersten Quartal 2023
Diethelm WeißHugo Boss kämpft mit Umsatz- und Gewinnrückgang im ersten Quartal 2023
Hugo Boss meldet Rückgang bei Umsatz und Gewinnen im ersten Quartal 2023
Der Modekonzern Hugo Boss verzeichnete im ersten Quartal 2023 einen Rückgang bei Umsatz und Gewinnen. Die Erlöse sanken um 6 Prozent auf 905 Millionen Euro. Gleichzeitig führte das Unternehmen in diesem Zeitraum eine neue Geschäftsstrategie ein, um den anhaltenden Herausforderungen zu begegnen.
Die Gesamtumsätze des Unternehmens gingen in den ersten drei Monaten des Jahres um 6 Prozent zurück. Besonders stark betroffen waren die Regionen Europa, Naher Osten und Afrika mit einem Minus von 8 Prozent. Wichtige Märkte wie Deutschland, Frankreich und Großbritannien folgten diesem negativen Trend.
In den Amerikas verzeichnete Hugo Boss einen Umsatzrückgang von 5 Prozent. Einziger Lichtblick war die Region Asien-Pazifik, die ein leichtes Plus von 1 Prozent verbuchen konnte. Die Marke Hugo – eine der Hauptmarken des Konzerns – erlitt hingegen einen drastischen Einbruch von 21 Prozent.
Auch die Gewinne brachen ein: Das operative Ergebnis (EBIT) stürzte um 42 Prozent auf 35 Millionen Euro ab. Im Rahmen der neuen Strategie Claim 5 Touchdown, die im ersten Quartal eingeführt wurde, soll die Performance des Unternehmens wieder gestärkt werden. Dazu gehört unter anderem eine Erneuerung der Damenmodekollektion in der zweiten Jahreshälfte 2023.
Für das Gesamtjahr rechnet Hugo Boss mit einem Umsatzrückgang im mittleren bis hohen einstelligen Bereich. Das Unternehmen steht damit vor einem schwierigen Jahr, geprägt von schwächeren Umsätzen und Gewinnen zu Beginn von 2023. Ob die überarbeitete Damenmode und die neue Strategie die Marke stabilisieren können, bleibt abzuwarten. Die Prognose für das Gesamtjahr deutet auf weiterhin bestehende Marktdruck hin.






