Hertha BSCs Aufstiegsträume wanken nach Roter Karte und teurem Remis gegen Braunschweig
Conrad PechelHertha BSCs Aufstiegsträume wanken nach Roter Karte und teurem Remis gegen Braunschweig
Hertha BSCs Aufstiegshoffnungen erleiden nächsten Dämpfer nach teurem Remis gegen Eintracht Braunschweig
Die Aufstiegsambitionen von Hertha BSC haben nach einem kostspieligen Unentschieden gegen Eintracht Braunschweig einen weiteren Rückschlag erlitten. In der Partie sah Verteidiger Kennet Eichhorn nach einem gefährlichen Foul die Rote Karte – eine Entscheidung, die der Verein im Nachhinein als korrekt einräumte. Mit nur noch vier ausstehenden Spielen liegt die Mannschaft nun sieben Punkte hinter dem Relegationsplatz.
Die Probleme begannen in der 73. Minute, als Eichhorn mit einem hohen, mit gestrecktem Stollenschuh ausgeführten Tackling gegen den Gegner ging. Der Schiedsrichter zeigte umgehend Rot, woraufhin Hertha mit zehn Mann weiterspielen musste. Nach dem Spiel bestätigte Sportdirektor Benjamin Weber, dass die Entscheidung gerechtfertigt gewesen sei.
Das Sportgericht des DFB verhängte später eine Zweispielsperre gegen Eichhorn. Damit fällt er in den entscheidenden Partien gegen Holstein Kiel und den 1. FC Magdeburg aus. Durch das Remis gegen Braunschweig bleibt Hertha sieben Punkte hinter dem Relegationsplatz zurück – der Weg in die Bundesliga gestaltet sich damit deutlich schwieriger.
Mit nur noch vier Spielen bis Saisonende muss die Mannschaft alle Partien gewinnen, um überhaupt eine Chance auf den Anschluss zu wahren. Eichhorns Fehlen in zwei dieser Begegnungen verschärft die Situation zusätzlich.
Nach dem Remis und der Roten Karte sieht es für Hertha BSC immer unwahrscheinlicher aus, dass der Aufstieg noch gelingt. Seine Abwesenheit schwächt die Defensive in zwei Schlüsselsielen. Der Verein steht vor einer fast unlösbaren Aufgabe, die Bundesliga in den verbleibenden Spielen noch zu erreichen.






