Hertha BSC verliert zehnte Saisonpartie – Trainer Leitl fordert radikale Wende
Francesco SchenkHertha BSC verliert zehnte Saisonpartie – Trainer Leitl fordert radikale Wende
Hertha BSC kassiert zehnte Saisonniederlage nach 0:1 gegen den 1. FC Magdeburg
Trainer Stefan Leitl zeigte sich nach der Partie wütend über die Leistung seiner Mannschaft und forderte deutliche Verbesserungen in den letzten beiden Spielen der Saison.
Vor 28.123 Zuschauern in der ausverkauften Avnet-Arena fand Hertha kaum zu ihrem Spiel. Ohne die gesperrten Akteure Kennet Eichhorn und Paul Seguin sowie den erkrankten Stürmer Dawid Kownacki fehlte es der Offensive an Biss.
Laurin Ulrich brachte Magdeburg in der 62. Minute mit 1:0 in Führung. Herthas beste Chance ergab sich kurz darauf, als Marten Winkler in der 67. Minute fast der Ausgleich gelang – doch die Gelegenheit blieb ungenutzt, und weitere klare Torchancen blieben aus.
Luca Schuler, der gegen seinen Ex-Verein antrat, räumte ein, dass die Offensive nicht überzeugte. Später entschuldigte er sich mit klaren Worten: „Wenn es jetzt nicht reicht, dann reicht es nicht.“ Leitl teilte die Frustration und verlangte in den verbleibenden Partien eine „völlig andere Leistung“.
Hertha bereitet sich nun auf die letzten beiden Spiele vor: ein Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth und ein Auswärtsspiel bei Arminia Bielefeld. Die Niederlage lässt der Mannschaft nur noch zwei Chancen, um zu reagieren. Zunächst empfängt sie Fürth zu Hause, bevor es zum Saisonfinale nach Bielefeld geht. Leitls Team muss nun eine radikale Wende zeigen, um nicht mit einem schwachen Saisonende abschließen zu müssen.






