Hauptzollamt Stralsund: Rekordjahr 2024 mit Millionen-Einnahmen und spektakulären Beschlagnahmungen
Francesco SchenkHauptzollamt Stralsund: Rekordjahr 2024 mit Millionen-Einnahmen und spektakulären Beschlagnahmungen
Hauptzollamt Stralsund meldet rekordverdächtiges Jahr 2024
Das Hauptzollamt Stralsund verzeichnete 2024 ein äußerst aktives Jahr. Die Beamten bearbeiteten über 900.000 Einfuhren und erwirtschafteten dabei Hunderte Millionen Euro an Einnahmen. Gleichzeitig beschlagnahmten sie erhebliche Mengen an Drogen, Waffen und illegalen Waren.
Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 924.321 Einfuhren abgefertigt – ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum Vorjahr. Die Einnahmen beliefen sich auf rund 701 Millionen Euro, die an die Europäische Union und Deutschland flossen. Davon entfielen 6,83 Millionen Euro auf Zolleinnahmen für die EU, während die Energiesteuer allein 397,35 Millionen Euro in die Bundeskasse brachte.
Bei der Bekämpfung des illegalen Handels konfiszierten Zollbeamte große Mengen an Betäubungsmitteln: 76 Kilogramm Haschisch und fast 7 Kilogramm Marihuana wurden sichergestellt. Zudem beschlagnahmten sie 92.750 verbotene Medikamente – ein deutlicher Anstieg gegenüber 2023.
Hinzu kamen 2 Millionen Zigaretten und über 10 Tonnen weitere Tabakwaren, die ohne gültige Papiere eingeführt worden waren. Außerdem zogen die Beamten 422 Waffen und verbotene Gegenstände ein, darunter 411 Messer, Elektroschockgeräte, Wurfsterne und Schlagringe.
Im Rahmen von Ermittlungen zu nicht angemeldeter Arbeit deckte das Zollamt eine Steuerhinterziehung in Höhe von 10,32 Millionen Euro auf. Zudem trieb es im Laufe des Jahres 48,3 Millionen Euro an ausstehenden Forderungen ein.
Die Bilanz des Stralsunder Hauptzollamts zeigt: 2024 stieg nicht nur das Aufkommen an Einfuhren und Einnahmen deutlich an, sondern auch die Beschlagnahmungen von Drogen, Waffen und illegalen Waren. Die Zahlen spiegeln sowohl eine intensivierte Kontrolltätigkeit als auch ein wachsendes Volumen im verbotenen Handel wider.






