30 April 2026, 16:33

Hamburger Dom: Warum eine Anwohnerin nach 26 Jahren die Fahrgeschäfte meidet

Eine Achterbahn auf dem Höhepunkt eines Hügels unter einem bewölkten Himmel, mit Stützpfählen und -strukturen.

Hamburger Dom: Warum eine Anwohnerin nach 26 Jahren die Fahrgeschäfte meidet

Der Hamburger Dom zieht auch weiterhin dreimal im Jahr Tausende Besucher aus ganz Norddeutschland nach St. Pauli. Doch für eine langjährige Anwohnerin ist die immer weiter steigende Intensität der atemberaubenden Fahrgeschäfte nach einem aktuellen Erlebnis einfach zu viel geworden.

Eine Lokale, die seit 26 Jahren in der Nähe des Heiligengeistfelds lebt, hat miterlebt, wie die Attraktionen des Volksfests im Laufe der Zeit immer extremer wurden. Mittlerweile schleudern, wirbeln und katapultieren die Fahrgeschäfte Mutige bis zu 100 Meter in die Höhe. Obwohl sie direkt vor der Haustür stattfinden, hatte sie sich nie getraut, eines auszuprobieren – bis Freunde sie überredeten, in eine "Aussichtsgondel" einzusteigen, die bis auf 70 Meter aufsteigt.

Die Fahrt selbst war erträglich. Im Gegensatz zu den wilderen Attraktionen drehte sich diese Gondel nicht und bot genug Haltemöglichkeiten. Doch das Erlebnis reichte aus, um ihre Ängste zu bestätigen. Sie scherzte einst: "Wer mit mir im Aufzug hochfährt, muss auch mit mir wieder runterfahren." Jetzt hat sie sich geschworen, nie wieder ein Fahrgeschäft auf dem Hamburger Dom zu betreten.

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Ihre Entscheidung fällt nach Jahren, in denen sie beobachtet hat, wie die Attraktionen des Volksfests immer neue Grenzen austesten. Zwar bot die Aussichtsgondel eine harmlosere Alternative, doch die zunehmende Heftigkeit der anderen Fahrgeschäfte lässt sie an der Sicherheit zweifeln. Für sie wird der Hamburger Dom künftig nur noch mit beiden Beinen auf dem Boden genossen.

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